Herzogenaurach
Basketball

Der Vizemeisterschaft steht vor einem Umbruch

Die Bayernliga-Basketballerinnen haben auch ihr letztes Saisonspiel überzeugend gewonnen und freuen sich über die Vizemeisterschaft.
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Riccarda Schilling (Mitte) hängt ihre Basketball-Karriere an den Nagel, will der TSH aber verbunden bleiben. Foto: herzopress
Riccarda Schilling (Mitte) hängt ihre Basketball-Karriere an den Nagel, will der TSH aber verbunden bleiben. Foto: herzopress
Mit ihren Fans feierten die Shorthorns diesen Erfolg, obwohl noch nicht klar ist, ob neben dem unangefochtenen Meister aus Litzendorf (16:0 Siege) ein weiteres Team den Sprung in die Regionalliga schafft. Dies ist abhängig von den Auf- und Abstiegssituationen in den höheren Ligen.
Eines steht jedoch bereits fest: Bei der TSH wird sich personell einiges ändern. Denn mit dem Schlusspfiff beendeten zwei Herzogenauracher Urgesteine ihre über knapp drei Jahrzehnte andauernde Basketballkarriere: Yvonne Schauf und Ricarda Schilling haben seit ihren Kindheitstagen das Herzogenauracher Trikot getragen, waren stets eine Stütze für die Basketballabteilung und wollen ihr auf Organisationsebene verbunden bleiben. Ein weiterer Verlust für die Shorthorns ist der beruflich bedingte Abschied von Trainer Markus Schönmüller, der ebenfalls seit Kindertagen im Verein aktiv war. Auch er will dem Basketball verbunden bleiben - wie, ist jedoch noch offen.


TS Herzogenaurach - TuSpo Heroldsberg 68:45

Das Spiel ist schnell erzählt. Die Shorthorns taten sich zu Beginn gegen die eng stehende Zonenverteidigung der Heroldsbergerinnen schwer. Sie fanden kein probates Mittel, um sich konstant gute Würfe zu erspielen und so gerieten sie zunächst einmal ins Hintertreffen. Doch die starke Defensive der TSH verhinderte größeren Schaden, da auch die Gäste kaum zu Zählbarem kamen. So entwickelte sich ein wenig ansehnliches Spiel, über das die Herzogenauracherinnen langsam die Kontrolle gewannen und nach dem ersten Viertel mit 16:12 in Führung lagen. Im zweiten Viertel lief der Ball besser. Langsam stellten sich die Shorthorns auf die untypische Zonenverteidigung ihrer Kontrahentinnen ein und justierten zugleich das Visier. Und weil sie hinten weiter sicher standen, setzten sie sich sukzessive bis auf 32:20 ab.

Auch im dritten Viertel bestimmten die Shorthorns das Geschehen. Zwar spielten die Gäste jetzt eine Mann-gegen-Mann-Verteidigung, doch weil insbesondere Eva Haberzettl und Jana Ulbig kaum zu bändigen waren, wuchs der Vorsprung der TSH weiter an. Für die Gäste war Franziska Müller der Dreh- und Angelpunkt, aber auch sie konnte nichts daran ändern, dass die Ihrigen vor dem Schlussabschnitt mit 28:52 im Hintertreffen lagen. Die Messe war gelesen, in den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin. Anna Bimazubute und Lisa Aumeier zeigten noch ansprechende Aktionen, den letzten Korb der Saison legte Katharina Dathe auf, durch den die Shorthorns schlussendlich auch in der Höhe verdient mit 68:45 gewannen.

"Wir haben eine starke Saison hingelegt und unser Ziel erreicht. Wir möchten uns bei unseren Fans und Helfern bedanken, dass sie uns diese schöne Saison ermöglicht haben. Wir werden jetzt zunächst den Erfolg und dann die Abschiede feiern. So gehen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Sommerpause", erklärte Schönmüller abschließend.

TSH: Aumeier (2), Bimazubute (8), Dathe (6), Haberzettl (10), Schauf (8), Schilling (9), Ulbig (16), Vatthauer (5), Volk (4), Wittmann
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