Am Donnerstag und Freitag ist es wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen. Sehr wahrscheinlich bleibt es trocken, wie Wetterexperte Stefan Ochs vorhersagt. Ganz ausschließen kann man gelegentlichen Regen aber nicht. Die Höchsttemperaturen liegen bei 18 Grad. Am Donnerstag weht ein zeitweise mäßiger und in Böen starker Westwind. Am Freitag lässt der Wind nach.

Am Samstag und Sonntag ist es sonnig und trocken bei maximal 20-21 Grad. Es weht ein schwacher Südwind.


Wie sieht es mit der Nebel- und Hochnebelneigung aus?

Da dürfte sich die am Donnerstag einfließende staubarme Atlantikluft positiv auswirken. Erfahrungsgemäß bilden sich in einer solchen Luftmasse in der Nacht kaum Wassertröpfchen in der Luft. Stattdessen lagert sich die kondensierende Feuchtigkeit eher als Tau am Boden ab. Eine Garantie ist das aber nicht. Es besteht ein Restrisiko von 20 % für trübes Wetter.

Zu Beginn der nächsten Woche hält das ruhige und sonnige Hochdruckwetter an. Die Nebelneigung nimmt ein bisschen zu, wird aber wohl insgesamt eher gering bleiben. Am Tag werden weiterhin Temperaturen nahe 20 Grad erreicht.

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen zunächst bei 9 und ab der Nacht zum Samstag bei 5 Grad.


Was ist denn eigentlich bei den Temperaturen Mitte Oktober noch drin?

Rekordhalter ist da der 15. Oktober 1990 mit 23,3 (Bamberg) bis 23,8 Grad (Nürnberg). Im Vergleich zu heuer waren damals die höheren Luftschichten deutlich wärmer und der Südwind stärker (weniger bodennahe Kaltluft). Und sonnig war es damals auch. So gesehen dürften die jetzt von den Wettermodellen angebotenen 21 Grad tatsächlich das Höchste der Gefühle darstellen.