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Schulanfang

Sicherheit durch Sichtbarkeit: Abc-Schützen in leuchtend gelb

Grelle Farben fallen auf und können auf dem Schulweg sehr nützlich sein. Deshalb erhalten die Erstklässler leuchtend gelbe Trapeze ausgehändigt.
Die Niederndorfer Erstklässler mit Schulleiter Helmut Reinbold, Jasmin Tischler von der Sparkasse und  Verkehrswacht-Vorsitzendem  Wolfgang Gerstberger (hinten von links)
 
von BERNHARD PANZER
Mit 55 Sicherheitstrapezen im Gepäck machte sich Wolfgang Gerstberger am Mittwochvormittag auf den Weg in die Cunz-Reyther-Grundschule. Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht nahm den Schulanfang zum Anlass, den neuen Erstklässlern ein paar Tipps zum Verhalten auf dem Schulweg zµ geben und vor allem auch dazu, ihnen leuchtend helle Westchen zu überreichen.
Bis zum kommenden Dienstag machen sich Angehörige der Verkehrswacht zusammen mit Sponsoren auf den Weg, um an den Schulen in und um Herzogenaurach diese Trapeze zu übergeben. Traditionell gehört das zu den ersten Erlebnissen der neuen Abc-Schützen zum Beginn ihrer Schulzeit.


Leuchtend gelb

"Weil die in der Nacht leuchten", erklärte einer der neuen Schüler, was er sich unter einem solchen Trapez denn vorstellen könnte. Gerstberger lüftete dann das Geheimnis, zumal man sich dieses umständliche Wort ja eh kaum merken könne. Und er machte gemeinsam mit Schulleiter Helmut Reinbold vor, wie man sich die leuchtend gelben Dinger anlegt. Finanziell unterstützt wird die Aktion an den Herzogenauracher Schulen von der Sparkasse und im Aurachtal und Seebachgrund von der VR-Bank. Insgesamt hat die Verkehrswacht mehr als 400 Exemplare bestellt.


Paten aus den vierten Klassen

"Aber es hilft nicht", erklärte Gerstberger weiter, "wenn die Trapeze in der Schultasche oder im Schrank liegen". Denn es gelte: Sicherheit durch Sichtbarkeit. Seinem Appell "Bitte umhängen!" erfüllten die Kinder sogleich, und das selbstredend mit viel Gewusel und Freude. Wenn alle gemeinsam dazu beitragen, dann gelinge es auch wieder, Unfälle auf dem Schulweg zu verhindern, meinte der Vorsitzende der Verkehrswacht. Ein weiterer Appell gilt freilich den Autofahrern, gerade jetzt noch umsichtiger zu sein. "Das tollste wäre, wenn wir nach der Schulzeit sagen können: Es ist überhaupt nichts passiert", ergänzte Gerstberger.
Traditionell wurden die Erstklässler in die Obhut von älteren Mitschülern gegeben. Denn diese schon erfahreneren "Kollegen" aus der vierten Jahrgangsstufe dienen als die Paten der Kleinen, beantworten Fragen und helfen ihnen auf den ersten Metern der langen Schulstrecke. Manche Paten waren seltsam gekleidet, hatte die Klasse 4b doch zuvor ein Theaterstück für die Kleinen aufgeführt, das sich um einen eigenartigen Zauberer, viele Tiere und eine Geschenkkiste drehte.
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