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Kirchweih

Niederlindacher packen gemeinsam an

Am Wochenende wurde der Festreigen im Seebachgrund eröffnet. Die Feier klingt heute aus.
Auch ohne ein Betonloch gelang es den Helfern, den Kirchweihbaum im Ort aufzustellen. Foto: Richard Sänger
 
von RICHARD SÄNGER
Routiniert und mit einem Schlag zapfte Brauereichef Georg Hofmann das Kirchweih-Fass an. Bürgermeister Horst Rehder hatte sich zwar schon die Schürze umgebunden, als Hofmann mit seiner Gattin ins Festzelt kam. "Wenn der Brauereichef schon mal persönlich kommt, darf er auch gerne das erste Fass anstechen", forderte der Bürgermeister Hofmann auf. Der ließ sich nicht lange bitten, und schon nach dem ersten Schlag lief der Gerstensaft in die Krüge.

Musikalisch umrahmt wurde der Akt vom "Magic Duo", das für die erste lange Nacht sorgte. Kurz vor dem Anstich waren die "Lindier Altburschen" und die "Lindier Bum" mit Blasmusik ins Zelt gezogen und hatten Kerwalieder zum Besten gegeben. Bürgermeister Rehder und Jürgen Hartmann, Vorsitzender des 1. FC Niederlindach, begrüßten die Kirchweihgäste, die trotz des "nicht ganz so guten Wetters" gekommen waren. Mit der Lindier Kerwa wurde der Kirchweihreigen im Seebachgrund eröffnet.

In Niederlindach halfen alle zusammen. "Ohne die Freiwilligen ist eine Kerwa nicht zu stemmen, aber leider werden es von Jahr zu Jahr weniger", meinte der Dritte Vorsitzende des Sportvereins und Küchenchef Peter Grünn etwas resigniert. Denn es sollte für den Verein auch noch etwas in der Kasse bleiben, weshalb man auf teure Bands verzichtete. "Wir können keine dreitausend Euro für eine Band ausgeben", erklärte Grünn. So verzeichnete er am ersten Tag deutlich weniger Besucher, "denn wenn es regnet, gehen die Leute erst gar nicht aus dem Haus".


Ein Minibagger half

Trotz der langen ersten Nacht waren die meisten der Alt- und Ortsburschen tags darauf zeitig auf den Beinen, um das Loch zu graben, den Baum zu holen und mit Blasmusik ins Dorf zu fahren. Eigentlich hatte der Heßdorfer Gemeinderat beschlossen, dass auch in Niederlindach ein Baumloch bis zur Kerwa betoniert wird. "Wir hätten das auch machen lassen, es sollte zusammen mit dem Trockenlegen des Sportheimes passieren", erklärte der Bürgermeister. Nachdem sich die Sanierungsarbeiten verzögerten, war es für die Betonarbeiten zu spät, denn der Beton hätte nicht mehr genügend aushärten können. Kein Problem für die Ortsburschen, die neben Schaufeln auch einen Minibagger einsetzten.

Am Samstagnachmittag stand dann der stattliche Baum, unter dem Kommando von Stefan Dittrich, in einer knappen Stunde, und die Kerwasburschen hatten noch etwas Zeit, um sich auf die zweite lange Nacht vorzubereiten. Der gestrige Sonntag begann mit dem Frühschoppen und den Heckenmusikanten, und am Nachmittag konnten die Burschen beim "Geger rausschlogn" ihre Treffsicherheit beweisen. Am heutigen Montag treffen sich die Lindier Bum mit den Madle um 18 Uhr zum Betzen raustanzen, und mit Jürgen Weber klingt die Kerwa wieder aus.

Am Wochenende lud auch die Dorfgemeinschaft Neuenbürg zur Kirchweih ein, und am kommenden Wochenende wird in Kairlindach und Hesselberg Kirchweih gefeiert. Und bereits eine Woche später geht's bei der Weisendorfer Kirchweih hoch her.
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