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Jubiläum

MGV Adelsdorf zieht stolze Bilanz

Die Feiern zum 125-jährigen Bestehen waren für den Musik- und Gesangverein Adelsdorf im letzten Jahr ein voller Erfolg. Dazu kamen 39 Neueintritte. Heuer soll es ruhiger, aber nicht langweilig werden.
Die geehrten Mitglieder, von links: Christine Münch, Karsten Fischkal, Helga Kießling, Yves Boutelant, Marianne Weller, Jupp Stubenvoll, Marianne Mönius, Antonie Vian, Barbara Brehm, Elisabeth Kratz, Doris Kratz, Markus Stubenvoll  Fotos: Johanna Blum
 
von JOHANNA BLUM
Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) hatte eine bei der Hauptversammlung des Musik- und Gesangvereins Adelsdorf eine Überraschung im Gepäck: Am 22. Februar wird dem rührigen Verein die Ehrenurkunde der Gemeinde Adelsdorf verliehen.
Die Versammlung stand ganz unter dem Eindruck des 125-jährigen Jubiläums vom letzten Jahr und Barbara Martin, Mitglied des "Sechserrates", ließ die vielen erfolgreichen Aktivitäten noch einmal Revue passieren: den sehr gut besuchten Jubiläumsabend im März, die verschiedenen Konzerte im Festzelt, den Festumzug im April und das große beeindruckende Jubiläumskonzert - den "Abschlussknaller"- am 27. Oktober.
Bürgermeister Karsten Fischkal sprach dem Verein im Gasthaus "Zur Post" ein großes Lob für die Durchführung solch eines grandiosen Festjahres aus. Der MGV leidet zudem nicht an Mitgliederschwund. Hier ist eher das Gegenteil der Fall: Allein 39 Eintritte im vergangenen Jahr ließen die Mitgliederzahl auf 314 Personen anwachsen.
Marianne Weller, geborene Gulden, ist seit 60 Jahren Mitglied des MGV. "Mit 15 Jahren bin ich 1953 dem Verein beigetreten", erzählt sie. "Unsere Gulden Großväter und Väter gründeten die Musikkapelle Gulden und so war auch mir eigentlich die Musik schon in die Wiege gelegt. Das gute Verwandtschaftsverhältnis zum Vereinslokal Gulden (heute Gasthof zur Post), zu Cousinen und Freunden, hat enorm dazu beigetragen, dass es mir im Verein von Anfang an sehr gut gefallen hat", meint sie rückblickend.
Weller hat schon eine stattliche Anzahl von Chorleitern erlebt. Sie sang unter Wilhelm Koch, Hans Lessig, Günter Wachter, Rudolf Kießling und heute singt sie unter Claus Keller. "An meine erste Chorstunde kann ich mich noch gut erinnern. Wir übten gerade das Lied von den Rosen in Tirol", sagt sie. Auch bei den Operetten "Hochzeit mit Erika" und die "Ratsmädel" war sie im Sopran dabei. "Die bunten Abende und die Sängerfeste sind mir unvergesslich." Auch die Ausflüge zeigten und zeigen heute noch den einmaligen Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. "Bei den Faschingsbällen ging es immer lustig zu. Da kam es schon mal vor, dass man erst früh beim Gebetläuten heim kam", erinnert sie sich weiter. Keines der Jahre beim MGV möchte sie missen.
Josef Stubenvoll, von allen Jupp genannt, hat auch nur gute Erinnerungen. "Ich bin 1972 nach Adelsdorf gezogen und seit 1973 aktives Mitglied im Verein", erzählt er stolz. "Meine damaligen Nachbarn haben mich zum Singen mitgenommen, und das war's dann." Sein Sängerleben begann unter Chorleiter Hans Lessig. "Ich erinnere mich noch, dass unser Beitrag bei einem Festkommers eines Vereins das Lied "Deutschland, o heiliger Name" war - und heute singen wir was von den Toten Hosen", meint er lachend.
Unter Wachter schmetterte der Chor die schönsten Melodien aus "My fair Lady". Früher waren die Organisten auch zugleich Chorleiter beim MGV. Und so umrahmten die Adelsdorfer Sänger schon immer die kirchlichen Feste musikalisch. "Pfarrer Hans Eisend fragte in seinem ersten Jahr in Adelsdorf (1982) beim MGV nach, ob wir nicht in der Christmette ein paar Lieder singen könnten. Das war die Geburtsstunde des Männerchors, in dem ich auch bin. Das ist jetzt 30 Jahre her", erinnert sich Jupp.
Besonders gerne denkt der eifrige Sänger, der im Hauptberuf Lehrer war, an ein Kreis-Chorkonzert in Ebermannstadt mit der Gulden-Bläsergruppe. Das war ganz zu Beginn seiner Mitgliedschaft. " Aber auch das gemeinsame Konzert in Uggiate-Trevano 1999 und das Konzert zum Gegenbesuch in der Aischtalhalle im Dezember 2000, das waren Höhepunkte genau so wie das 100-jährige Jubiläum 1987. Auch viele Ausflüge, wie der des Männerchores nach Arnstadt waren Highlights für mich."
Nach dem Tod von Willi Hahner übernahm Josef Stubenvoll dann die Aufgabe des Notenwarts. Er ist "der Herr über die Noten" und manchmal auch etwas widerspenstig, denn man weiß nicht so genau,warum er ab und zu bestimmte Noten nicht finden kann ... "Wir sind aktuell mit dem Liedgut - wir halten zusammen - wir haben viele Helfer - wir sind gut", erklärt er kurz und überzeugend seine lange Mitgliedschaft.
Die Kassenbilanz der Schatzmeisterin Doris Kratz fiel, besonders nach dem Festjahr, sehr positiv aus.
Die beiden Chorleiter Claus Keller (gemischter Chor) und Yves Boutelant (Songgruppe) zeigten sich mit ihren Sängern sehr zufrieden. " Ich weiß, man hat sich viel zu erzählen, aber bitte erst nach der Singstunde", bat Claus Keller wie in jeder Hauptversammlung. Im vergangenen Jahr besuchten viele Sänger das Chorseminar auf Burg Feuerstein, was sich positiv sowohl auf den Gesang als auch auf die Chorgemeinschaft auswirkte, so der Chorleiter des gemischten Chores.
Das Jahr 2013 verläuft etwas ruhiger, aber niemand wird und will sich auf den Lorbeeren ausruhen. Wie auch 2013 gibt es Ständerla, Gottesdienste wie am Josefstag und Weihnachten werden umrahmt, ein Chorwochenende, eine Berlinfahrt und ein großes Weihnachtskonzert stehen unter anderem auf dem Jahresprogramm.
Auch viele jüngere Mitglieder konnte man zwischen den Erwachsenen finden. Sogar das jüngste Mitglied Hanna Zöbelein (4 Jahre) war mit Mama Susanne da.





60 Jahre Barbara Brehm (passiv), Marianne Weller (Abzeichen und Urkunde vom Fränkischen und vom Deutschen Sängerbund)

40 Jahre Josef Stubenvoll

25 Jahre Marianne Mönius

10 Jahre Helga Kießling, Elisabeth Kratz, Andrea Lay, Christine Münch

Leitung Der Chorleiter der Songgruppe, Yves Boutelant, wurde für zehn Jahre als Chorleiter geehrt



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