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Jubiläum

In Adelsdorf und Feldbach wird Europa gelebt

Die Gemeinde Adelsdorf feiert zehn Jahre Partnerschaft mit Feldbach in der Steiermark.
Im Festzug mit den Adelsdorfer Musikanten ging es vom Rathaus zur Aischgrundhalle.  Foto: Evi Seeger
 
von EVI SEEGER
"Die Verbindungen zwischen Menschen sind es, die eine Partnerschaft ausmachen." Die Worte von Dieter Schönwald, Adelsdorfer Vorsitzender des Freundeskreises, fanden beim zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft Adelsdorf-Feldbach wunderbare Bestätigung. Die Politik könne allenfalls unterstützend tätig sein, so Schönwald weiter. Solche Partnerschaften seien "wesentliche Faktoren der Harmonisierung in Europa".

In Adelsdorf wird die Partnerschaft mit Feldbach in der Steiermark gehegt und gepflegt. Darum kümmern sich vor allem Schönwald und der Steirer Freundeskreisvorsitzende Alfred Rebernik. Schwarz auf Weiß gibt es die Verbindung seit 13. Juli 2007. Damals machten Bürgermeister Armin Goß und der frühere Bürgermeister von Feldbach, Kurt Deutschmann die Partnerschaft offiziell. Jetzt wurde sie von den Bürgermeistern Karsten Fischkal (FW) und Josef Ober erneut bekräftigt.

Die Beziehungen zwischen der Stadt in der Steiermark und der Aischgrund-Gemeinde gehen schon in die 80er Jahre zurück. Als sich der Adelsdorfer Feinkostunternehmer Herbert Hörrlein mit einem Werk in Feldbach niederließ, entwickelten sich Freundschaften. Besuche und Gegenbesuche folgten. Das Werk in Österreich, das vor allem Kren verarbeitet, wurde nach Schönwalds Worten "ein Erfolgsmodell". Auch die Gemeindepartnerschaft sei auf dem besten Wege, ein Erfolgsmodell zu werden, sagte Schönwald.

Beim Besuch der rund 30 österreichischen Gäste am Freitagabend zeigte sich Adelsdorf von seiner besten Seite. Ein Festzug bewegte sich vom Rathaus zur Aischgrundhalle. Angeführt von den Adelsdorfer Musikanten folgten die Bürgermeister Karsten Fischkal und Josef Ober, Feldbach, Landrat Alexander Tritthart (CSU) und eine ganze Reihe von Bundes- und Landespolitikern. In der Halle begrüßte Moderatorin Elke Schönwald die Gäste.

"Des passt scho", kommentierte in schönster fränkischer Tradition Bürgermeister Fischkal die Verbindung. In dieser Partnerschaft werde auf der Ebene der Gemeinden der europäische Gedanke gelebt. Fischkals Worte fanden in der Rede seines österreichischen Kollegen Josef Ober Widerhall. "Wir tragen mit Intelligenz und Herz zu einem friedvollen Europa bei." Seit dem Beitritt zur Europäischen Union habe das Grenzland Steiermark, einst das Armenhaus Österreichs, eine tolle Entwicklung genommen. Heute sei die Steiermark "eine selbstbewusste Region". Seit der Gebietsreform zählt die österreichische Stadt gut 13   000 Einwohner und nennt sich "Neue Stadt Feldbach".
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