Herzogenaurach
Franken aktiv

Höchstadt vor Herzogenaurach beim Städtewettkampf

Im spaßigen Kommunenwettkampf muss sich die Mannschaft der Herzogenauracher Stadtverwaltung dem Nachbarn aus Höchstadt geschlagen geben.
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Beim Seilspringen kommt es nicht nur auf die Sprunghöhe, sondern auch auf das Timing an. Foto: Richard Sänger
Beim Seilspringen kommt es nicht nur auf die Sprunghöhe, sondern auch auf das Timing an. Foto: Richard Sänger
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Der Wanderpokal beim Kommunenwettkampf der Sportveranstaltung "Franken aktiv" ging nach Höchstadt. Das Team des Herzogenauracher Rathauses nahm die Niederlage sportlich. "Der zweite Platz ist doch auch schon was", meinte Kämmerer Manfred Hofmann schmunzelnd, als Projektleiter Fabian Müller die Punkte der beiden Städte bekannt gab.
"Der Siegeswille war deutlich zu sehen, leider hat es nicht gelangt, vielleicht hätten wir mal zusammen trainieren sollen", meinte Tanja von Jagemann aus dem Bürgermeisteramt. Beim Seilspringen erreichten die Herzogenauracher mit 60 Punkten gleich 200 Punkte weniger als Höchstadt und konnten dies bis zum Ende nicht mehr aufholen.
Zum neunten Mal führte der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) die Veranstaltung "Franken aktiv" durch, in diesem Jahr in Oberasbach, Höchstadt und Herzogenaurach. Da die Stadt Oberasbach kein Team in den Wettkampf schickte, kam es zum reinen Derby zwischen Herzogenaurach und Höchstadt. Beim Kommunenwettspiel steht freilich weniger der sportliche Kampfgeist als vielmehr der Spaß im Vordergrund.


Staffellauf mit drei Beinen

Die "Disziplinen" sind denn auch eher spaßiger Natur. Slalom mit gefüllten Wasserbechern im Drei-Bein-Staffellauf, Paar-Wasserball (bei diesen ersten beiden Aufgaben sind jeweils zwei Teammitglieder aneinander gebunden), Würfe mit verschiedenen Utensilien zielgenau in eine sieben Meter entfernt stehende Tonne, Stabweitsprung und Seilspringen XXL, bei dem zwei Teammitglieder das Riesen-Seil schwingen, über das die übrigen sechs gleichzeitig springen müssen.
Im Grunde war die Teilnahme der Kommunen nur eine spaßige Nebensache, die richtigen Teilnehmer waren in Herzogenaurach 500 Schüler des Gymnasiums und der Mittelschule. Von 8.30 bis 13 Uhr durchliefen die Schulklassen im 30-Minuten-Takt den Sportpark und kamen so in den Genuss unterschiedlicher Sportarten und Spiele. Altersspezifisch wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, um einer Unter- oder Überforderung vorzubeugen. Die jüngeren wurden eher allgemeinmotorisch und spielerisch zur Bewegung animiert. Die älteren Jahrgänge erhielten bewusst sportartspezifische Angebote und speziellere Workshops, in denen sie ihre koordinativen und konditionellen Fähigkeiten unter Beweis stellen durften.
Eigentlich sollte Herzogenaurach schon im vergangenen Jahr einmal Austragungsort von "Franken aktiv" sein. Nach einer ganzen Nacht mit Nieselregen in Herzogenaurach entschlossen sich der Veranstalter und die Projektleitung nach langer Abwägung der Umstände, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen.
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