LKR Erlangen-Höchstadt
Wahlkampf

Grüne nominieren Marschall und Bachmayer

Astrid Marschall will für die Grünen aus Erlangen-Höchstadt in den Landtag einziehen, Manfred Bachmayer bewirbt sich um ein Bezirkstagmandat.
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Landtagskandidatin Astrid Marschall und Bezirkstagskandidat Manfred Bachmayer nehmen die Glückwünsche des Erlanger Landtagskandidaten Christian Zwanziger (l.) zur Nominierung entgegen. Foto: privat
Landtagskandidatin Astrid Marschall und Bezirkstagskandidat Manfred Bachmayer nehmen die Glückwünsche des Erlanger Landtagskandidaten Christian Zwanziger (l.) zur Nominierung entgegen. Foto: privat
Mit großer Mehrheit hat die grüne Aufstellungsversammlung Gemeinde- und Kreisrätin Astrid Marschall aus Eckental zur Landtagsdirektkandidatin nominiert, Listenkandidatin ist Eva Hammer aus Möhrendorf. Für das Direktmandat im mittelfränkischen Bezirkstag stellten die Kreisgrünen Manfred Bachmayer aus Eckental auf, Listenkandidatin ist Uschi Schmidt aus Herzogenaurach. Das teilt der Kreisverband der Grünen mit.
Der Landtagsdirektkandidatin Astrid Marschall liegt laut der Pressemitteilung die Bildungspolitik besonders am Herzen. Sie will Lehrer bei den Themen Inklusion, soziale Auffälligkeiten und bei der Integration von Flüchtlingskindern unterstützen. Viele Lehrer seien sehr engagiert, würden aber oft mit ihren Problemen allein gelassen. Folge sei, dass die Pädagogen "ausbrennen", so Astrid Marschall.
Neben den grünen Themen Umweltschutz und Landwirtschaft liegt ihr das Thema soziale Gerechtigkeit besonders am Herzen. Wahlkampf mache ihr Spaß, sie höre sich gerne die Probleme und Sorgen der Mitmenschen an und versuche, Lösungen zu finden.


Für Reformen im Bezirk

Der Bezirkstagsdirektkandidat Manfred Bachmayer sieht auf Bezirksebene erheblichen Reformbedarf. Die Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf zum ökologischen Landbau müsse ebenso auf die Agenda wie eine Bezirkspartnerschaft mit Regionen außerhalb von Europa. Eine Zusammenfassung der Verwaltungen von Bezirksregierung und Bezirk sei geboten. Der Bezirkstagspräsident solle in Zukunft direkt von den Bürgern gewählt werden und an der Spitze eines reformierten Bezirkes stehen, fordert Bachmayer. Wie Bürgermeister und Landräte, solle dieser Wahlbeamter sein. Niemand könne ernsthaft behaupten, ehrenamtlich einen Regierungsbezirk optimal zu verwalten.
Der Aufgabenbereich der Planungsverbände solle dem Bezirk zugeordnet werden. Parallele Strukturen auf Bezirksebene kosteten Geld und seien nicht mehr zeitgemäß, so Bachmayer, der dabei auch die Bezirksumlage im Blick hat.
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