Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Schlosshof-Festival

Fans tauchen im Höchstadter Schlosshof in eine andere Welt ein

Der Höchstadter Schlosshof war zwei Tage lang das Ziel von Rock- und Mittelalter-Fans. Rund 1600 waren gekommen, größere Ausschreitungen gab es nicht.
Rund 1600 Besucher waren zum Schlosshof-Festival nach Höchstadt gekommen.  Fotos: Andreas Hofbauer
 
Experiment erfolgreich. Der neuerliche Versuch des Veranstalters Thomas Ackermann, die Mittelalterfans, und damit den Hauptkern des Schlosshof-Festivals, in seiner elften Auflage mit den "Rockern" zusammenzuführen, ist geglückt. Denn: Zum ersten Mal überhaupt gab es auf dem zweitägigen Festival im namensgebenden Schlosshof in Höchstadt auch für Rock-Fans passende Unterhaltung.

Der gesamte Freitag wurde dem Rock gewidmet. "Es waren trotz des miserablen Wetters viele Besucher bei den Rock-Bands vom Freitag", erklärte Thomas Ackermann. "Und was mich persönlich am meisten freut: Es gab nicht eine einzige Ausschreitung. Das Sicherheitspersonal haben wir nicht gebraucht", verdeutlichte der Veranstalter. Zuvor sei die Polizei ja durchaus skeptisch wegen der Rocker gewesen, erklärte Ackermann.

Ein weiterer Grund zur Freude für den Veranstalter waren die Besucherzahlen. Nicht nur, dass circa 30 Prozent der Freitagsbesucher auch am Samstag vor Ort waren und sich auf das musikalische Aufgebot freuten. Auch konnte das Festival ungefähr 1600 Besucher verzeichnen.

Die Festival-Fans ließen sich ihre gute Laune jedenfalls nicht vom schlechten Wetter verderben: "Wir sind heute extra aus Nürnberg hier her gefahren", schilderten die 26-jährige Steffi und die 23-jährige Sabrina. "Wir mussten einfach Mr. Hurley und die Pulveraffen sehen", stellten die beiden fest.


Gespannt auf "Versengold"

"Einfach mal abschalten, den Tag genießen, eine mentale Auszeit nehmen". Das wollten auch Jos Engler und sein bester Freund Lukas S. "Wir haben uns gestern Abend nach der Arbeit direkt in Passau ins Auto gesetzt und uns auf den Weg nach Höchstadt gemacht", sagten sie. "Auf einem Festival ist es, als ob man in eine andere Welt eintauchen würde", fügte Lukas an. Sie freuten sich vor allem auf die Top Acts "Versengold" und "Schandmaul", mit deren Auftritten der Abend zu einem fulminanten Ende gebracht werden konnte. "Selbst Besucher aus Österreich und der Schweiz sind extra nach Höchstadt gekommen, um dem musikalischen Erlebnis beizuwohnen", meinte der Veranstalter.

Aber auch abseits der Band-Auftritte war auf dem Schlosshof-Festival einiges geboten. Unter anderem konnten Besucher echten Schmieden bei ihrer täglichen Arbeit, wie zu Mittelalterzeiten, über die Schulter schauen.
Risikofreudige Spieler konnten bei Michelle Minor und ihrem Mäuseroulette ihr Glück versuchen. Selbst eine imposante Feuershow auf dem Mittelaltermarkt von Fabio Esposito, den erfolgreichen Künstlern aus Augsburg, gab es zu bestaunen. Ob als Gaukler, Feuerkünstler, Musiker, Schauspieler, Clown oder Autor, Fabio Esposito liebt es, sein Publikum aus dem Alltag zu entführen, in seine eigene besondere Welt.

Ackermann freut sich jedenfalls schon wieder auf das nächste Festival und mit ihm tausende Mittelalter-, neuerdings auch Rock-Anhänger.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.