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Stadtgrün

Drei große Bäume im Schlossgraben dürfen umziehen

Eine Winterlinde, eine Kastanie und ein Maulbeerbaum (der Baum der Freundschaft) erhalten neue Plätze, wenn der Neubau des Rathauses ansteht.
Rund um die Wurzel wurde ausgebaggert (hier die Winterlinde), damit die Arbeiten durchgeführt werden konnten. Fotos: Bernhard Panzer
 
von BERNHARD PANZER
Im Schlossgraben werden drei stattliche Laubbäume auf ihren Umzug vorbereitet. Eine Fachfirma begann am Montag mit dem entsprechenden Rückschnitt. Die Bäume sind teils über 40 Jahre alt, siebeneinhalb Meter groß und haben einen Kronenumfang von achteinhalb Metern. Abtransportiert werden sie allerdings erst frühestens in einem Jahr, denn so lange soll die Erholungsphase für die Pflanzen dauern. Das bedeutet dann auch, dass mit dem Abbruch des Rathauses wohl nicht vor September 2018 begonnen wird. Bürgermeister German Hacker (SPD) hatte sogar wiederholt davon gesprochen, dass es auch später werden könne.


49 Bäume rund ums Schloss

Die Bäume - eine Winterlinde, eine Kastanie und ein Maulbeerbaum - stehen dem Neubau des Rathauses im Weg. Gemeinsam mit Bernd Küster von der Firma Opitz aus Heideck hat die städtische Umweltbeauftragte Monika Preinl drei Bäume ausgesucht, die dem Vorhaben definitiv im Weg stehen und es wert sind, verpflanzt zu werden. Damit müssen sie nicht gefällt. Wie viele der insgesamt 49 weiteren Bäume, die rund ums Schloss stehen, erhalten werden können und welche gefällt werden müssen, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass man sich bemühe, möglichst viele Bäume zu erhalten, sagte Friedrich Bayer von der Stadtgärtnerei. Alle Bäume im Schlossgraben "müssen natürlich nicht weg", erklärte auch Preinl.


Erst braucht's einen Plan

Allerdings könne man erst eine Aussage treffen, wenn der Plan für die Baustelleneinrichtung fertig sei. Wo stehen die Kräne, wo wird gebohrt, was wird als Lagerplatz benötigt - gar viele Fragen wollen zur Größe und Lage des Baufeldes erst beantwortet sein. Sicher ist laut Preinl bisher, dass der Zierapfelbaum in einer Ecke des Schlosshofes erhalten werden soll.

Die drei Bäume, die verpflanzt werden können, sind zum Teil schon mindestens vier Jahrzehnte alt. Sie seien aber so stark und gesund, dass man das Experiment Umzug wagen könne, sagte Preinl. Außerdem böten sich gerade Winterlinden für eine solche Maßnahme an. Sie haben dann den weitaus größten Teil ihres Lebens noch vor sich, denn diese Laubbäume können deutlich über hundert Jahre alt werden.


Baum der Freundschaft

Bei der Verpflanzung mit dabei ist auch der Baum der Freundschaft, der der Städtepartnerschaft mit Kaya gewidmet ist. Der Maulbeerbaum wurde 1999 gepflanzt und soll seinen neuen Platz am Gymnasium erhalten, im Umfeld des "Laufs für Kaya". Die beiden anderen sollen vermutlich auf den neuen Friedhof umgesetzt werden.

Das ist aber noch Zukunftsmusik, denn erst muss sich das Trio von den Maßnahmen erholen. Denn damit man sie später einmal unbeschadet transportieren kann, wurde das Wurzelwerk reduziert, wie Experte Küster sagte. Und auch die Kronen wurden gestutzt, denn sonst würden die Blätter zu viel Saft ziehen.

Mit der Firma Opitz arbeitet die Stadt schon länger zusammen. Auch Verpflanzungen auf der Herzo Base habe das Fachunternehmen durchgeführt, seit den 90-er Jahren übrigens auch für Adidas.
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