Adelsdorf
Ausflug

Die Adelsdorfer Raubvögel auf großer Tour

Die Pfadfinder machten sich auf dem Weg nach Litauen.
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Die Adelsdorfer Pfadfinder in Litauen Foto: privat
Die Adelsdorfer Pfadfinder in Litauen Foto: privat
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Wie jedes Jahr hatten sich auch in diesem Sommer die Adelsdorfer Pfadfinder des Stammes Raubvögel vom Pfadfinderbund Mosaik auf große Fahrt begeben. Diesmal zog es sie in ein nordöstliches Land, nämlich nach Litauen. 15 Pfadfinder machten sich von Adelsdorf aus auf die dreiwöchige Großfahrt.

So eine große und lange Fahrt muss natürlich bestens vorbereitet werden und schon Wochen vorher hatte sich das Großfahrtteam mit Julian an der Spitze über den Weg und die einzelnen Ziele viele Gedanken gemacht und alles ausgearbeitet. Wie der 15-jährige Aaron erzählt, kamen die Adelsdorfer um Mitternacht etwas müde in Vilnius an. Aaron: "Dort hatten wir uns dann Kanus gemietet und die waren für die nächsten drei Tage unsere Fortbegwegungsmittel auf dem Fluss Neris. Nur abends bauten wir in Ufernähe unsere Kothen auf. Viele Abende unserer Großfahrt beschlossen wir mit einer Singrunde am Lagerfeuer - wenn wir nicht zu müde waren! Am Ende der Bootsfahrt erreichten wir unser Etappenziel, die Stadt Jonava, die unweit der Mündung der Sventoij in die Neris liegt. Wer Lust hatte, machte einen kurzen Abstecher in das historische Zentrum der Altstadt am rechten Ufer der Neris."

Zu Beginn der zweiten Woche hatte sich das zuvor eher regnerische Wetter gebessert und mit mehr Sonnenschein konnten die Pfadfinder in kleineren Gruppen auf den zehntägigen Sippenhaijk gehen. Jede Gruppe machte sich zu Fuß auf den Weg zum gemeinsamen Ziel, der Stadt Klaipeda an der baltischen See, immer auf einer anderen, vorgegebenen Route.

Der zehnjährige Kilian berichtet weiter: "Unsere Sippe Kaves baute sich während des Sippenhaijks ein Floß aus einfachen Brettern und damit konnten wir ganz toll auf einem kleinen Flüsschen einige Kilometer und auch Kraft einsparen. Als wir wieder an Land waren, trafen wir in einem Dorf sogar litauische Pfadfinder, die uns mit Tee, Baumkuchen und Brot versorgten. Auch die Nacht durften wir bei ihnen verbringen und sogar unser Hähnchen, das wir in einer Hähnchenschlachterei gekauft hatten, konnten wir dort grillen."

Direkt an der Baltischen See, auf einem Campingplatz, verbrachte man die letzten Tage mit Strandspielen, Skulpturenbauen und mehr. Auch hatten die Adelsdorfer Zeit und Muße, einige der wichtigsten Galerien und Museen der Stadt zu besuchen.
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