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Ausbildung

Berufsorientierung bei Schaeffler: Es geht auch unkonventionell

Schaeffler lud junge Menschen zu einem Berufsorientierungstag nach Herzogenaurach ein.
Beruf und Ausbildung standen im Mittelpunkt des Informationstages bei Schaeffler.  Foto: Andreas Hofbauer
 
Mitte Juli. Höchste Zeit sich als Schulabsolvent die Frage zu stellen: Wo möchte ich meine berufliche Karriere ab Anfang September starten? Eine Entscheidungshilfe für diese Frage lieferte am Freitag die Firma Schaeffler mit einem Berufsorientierungstag in Herzogenaurach.

Das 1946 gegründete Unternehmen präsentierte vor Ort auf zwei Gebäude und vier Stockwerke verteilt seine Unternehmens- und Ausbildungsmöglichkeiten. Zusätzlich hatte sich die Ausbildungsleiterin Simone Christine Baumann Zeit genommen, um mit erfolgreichen Mitarbeitern im Rahmen einer Gesprächsrunde zu reden, um den Besuchern zu zeigen, dass eben auch unkonventionelle Ausbildungs- und Bildungswege zum Erfolg führen können.


Bunte Vergangenheit

Das Vorzeigebeispiel dafür ist Patrick Teufel. Der 29-jährige Leiter für Qualität und Logistik hat eine regelrecht bunte Ausbildungsvergangenheit. "Zunächst habe ich mich für ein duales Studium bei Schaeffler entschieden. Das habe ich aber im dritten Semester abbrechen müssen, es war einfach nichts für mich. In solchen Situationen wird man vom Unternehmen aber nicht einfach fallen gelassen, wie es bei vielen anderen passieren würde, sondern sie hielten an mir fest. So konnte ich dann im Unternehmen auch ganz normal meinen Industrie Mechaniker fertigmachen", schildert Teufel.

"Nachdem ich dann etwas als Industriemechaniker gearbeitet hatte, eröffnete das Unternehmen mir noch einen Versuch mit einem weiteren Studium, um mich weiterzubilden. Daher studierte ich dann Personalmanagement. In diesem Bereich arbeite ich heute auch. Also etwas völlig anderes als der Bereich, in dem ich begonnen habe. Und trotzdem hat das Unternehmen stets an mir festgehalten. So etwas gibt es heutzutage nicht mehr oft", zeigt sich Teufel sichtlich bewegt.

Simone Baumann bestätigt die Erlebnisse aus der Ausbildungszeit des 29-Jährigen. "Schaeffler ist sehr bemüht, dass wir alle Azubis übernehmen und in der Firma behalten können". Generell sei die Ausbildung bei Schaeffler etwas ganz Besonderes, sind sich die zur Gesprächsrunde geladenen Gäste einig.

Das lässt sich auch mit Zahlen belegen. Insgesamt 242 Azubis hat Schaeffler in seinen Einzugsgebieten Herzogenaurach, Höchstadt, Forchheim und Umgebung, die komplett intern ausgebildet werden. Hierbei fehlen sogar noch die 157 Studenten, die entweder den sogenannten "Two in one" Studiengang in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg in Anspruch nehmen, oder auch ein normales duales Studium mit zum Beispiel der Uni in Mannheim wahrnehmen.

Deutschlandweit hat das Unternehmen 1500 Azubis und Studenten, weltweit sogar Circa 3000.
Trotzdem hat sich das Unternehmen seinen Familiären Charme behalten können. Und das soll auch mit den neuen Studenten und Azubis im kommenden Winter so bleiben.
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