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Herbstkonzert

Adelsdorfer Chor ohne Angst vor Rock und Pop

Der Musik- und Gesangverein Adelsdorf überzeugt bei seinem Herbstkonzert mit Liedern von den Toten Hosen, Unheilig, Helene Fischer und Eric Clapton. Das moderne Repertoire lockt immer mehr junge Leute in den Chor.
Bei den Adelsdorfern singen auch viele junge Leute mit. Fotos: Johanna Blum
 
von JOHANNA BLUM
Der Tote-Hosen-Gassenhauer "Tage wie diese" gab dem Herbstkonzert des Musik- und Gesangvereins Adelsdorf (MGV) das Motto. "Solche Tage sind schließlich besonders nach unserem Geschmack. Man freut sich, genießt sie und denkt gerne an sie zurück", gestand Moderatorin Barbara Martin.

Es war ein Konzertabend voller Neuheiten: Zum ersten Mal in der Geschichte des MGV stand ein Frauenchor auf der Bühne, vier Gesangssolisten, darunter die beiden Chorleiter, traten als A-Cappella-Quartett auf, und das Abschlusslied "Über sieben Brücken" war Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) gewidmet, denn das Notenmaterial des Liedes war sein Geschenk zum 125. Jubiläum (2012) des MGV. An diesem Abend fand die Uraufführung vor großem Publikum statt.

Songgruppe (Leitung Yves Boutelant), Gemischter Chor (Leitung Claus Keller), Frauenchor (Leitung Claus Keller) und A-Cappella-Quartett bestritten ein ansprechendes, im Laufe des Abends immer schwungvoller werdendes Programm. Die Besucher klatschten oft begeistert im Rhythmus mit.

Beim "Hans bleib do" konnte sich der Zuhörer förmlich das "Humsdada" der Blasmusik vorstellen. "Man weiß nicht genau, ob es aus Österreich oder aus Bayern kommt, und manche schwören, es käme aus Franken", meinte Co-Moderator Markus Stubenvoll schmunzelnd. "Wir singen heute die fränkische Version", betonte er.

Es ist schon Tradition bei den Konzerten des MGV, dass das Publikum bei einem Lied mitsingen darf. "Der Fränkische Wind" erklang vor der Pause aus vielen Kehlen. Wolfgang Brommel griff bei einigen Songs zur Gitarre und die beiden Chorleiter begleiteten wechselseitig viele Lieder am Klavier.

Ganz nebenbei bewiesen sie, dass sie nicht nur ihre Chöre gut in der Hand haben, sondern dass sie auch noch mit ihren Stimmen begeistern können. Zusammen mit Frederic Boutelant und Johannes Brehm traten sie als A-Cappella-Quartett auf und ernteten verdienten Beifall mit einem Song der Münchner Freiheit und einem von Matthias Reim.

Lieder von Nena, den Toten Hosen, Unheilig, Helene Fischer, Eric Clapton, den Flying Pickets, Herbert Grönemeyer und den Humphrey Singers erfüllten abwechselnd den stimmungsvoll geschmückten Raum.
Es war ein an Höhepunkten reicher Abend, und die beiden Moderatoren führten atemlos und in schwungvoller Manier durchs Programm. Viele Blumensträuße wurden am Ende verteilt, und der Schlussapplaus wollte kaum enden. Wer wollte, konnte dann noch eine Spende in ein Körbchen legen. Der Erlös ist für einen sozialen Zweck gedacht.

Fast 70 Sänger standen bei den beiden gemeinsamen Auftritten am Anfang und am Ende des Konzertes auf der Bühne. Der Musik- und Gesangverein Adelsdorf hat sichtlich keine Nachwuchsprobleme. Auch das übliche Durchschnittsalter der Chöre wird hier weit unterboten. Dennoch sind neue Mitglieder stets gern gesehen. Informationen gibt es unter www.MGV-Adelsdorf.de.







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