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Jubiläum

Adelsdorf tanzt auf einer Linie

Zum 125-jährigen Bestehen des Musik- und Gesangvereins gaben zwei Weltmeister im Linedance den Besuchern Schnupperstunden. Auch beim "Bullriding" waren wahre Meister zu sehen.
Bruno Mönius, Adelsdorfs Weltmeister im Linedance, leitet die Besucher im Festzelt an.  Fotos: Johanna Blum
 
Vom Wetter und vom Besuch vieler Gäste wurde der Musik- und Gesangverein Adelsdorf während des langen Festwochenendes buchstäblich verwöhnt. Auch am Dienstag früh lachte wieder die Sonne auf den Festplatz herunter und bereits ab 10 Uhr strömten die Gäste von nah und fern herbei.
Am Familientag stand Country- und Westernmusik auf dem Programm. Die "Swinging Boots" von Erlangen und die "Grazing Boots" von Lonnerstadt, aber auch Mitglieder anderer Linedancegruppen aus Forchheim, Obermichelbach, dem Bamberger Land und Nürnberg waren nach Adelsdorf gepilgert und tanzten in Reihen und Linien im Festzelt zur Musik von "Loose Moose", einer Western- und Contryband aus Oberfranken. "Linedance macht wirklich süchtig", bemerkte eine der eifrigen Tänzerinnen und gar mancher Tänzer war durchgeschwitzt bis aufs Hemd.
Seit Montagabend war im Festzelt vor der Bühne eine Tanzfläche aufgebaut. Zur Musik der Isartaler Hexen am vierten "Feier-Tag" durften die Gäste natürlich tanzen. Das Festzelt füllte sich stetig und man traf neben den "Hexenfans" viele Freunde des MGV und einfach Menschen, die gerne tanzen, gute Musik hören und das Festleben genießen wollen. Hans Kuhn wohnt gleich neben dem Festplatz. "Ich hab's nicht weit und natürlich bin ich immer da. An Schlafen ist eh kaum zu denken und dann mach' ich halt einfach mit", erklärte er begeistert.
Neben der Bulldog-Show zogen natürlich auch die bekannten Linedance-Weltmeister Bruno Mönius aus Adelsdorf (dreifacher Weltmeister) und Jürgen Andreas aus Berlin (Weltmeister 2010) die vielen Zuschauer an. Mit tobendem Applaus wurden sie empfangen und die Tanzeinlagen beeindruckten nicht nur die Profis. Anschließend gab Mönius gleich eine "Schnupper-Tanzstunde" für Anfänger. Pfarrer Thomas Ringer und Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) sowie die "Macher" des MGV stellten sich gar nicht übel an. Am Nachmittag tuckerten dann die 120 Oldtimer-Traktoren um und durchs Dorf und viele Neugierige und Fans standen am Straßenrand.
Der älteste Bulldog war ein "Lanz", Baujahr 1948. Auch die Kinder hatten ihren Spaß am Fest: Kettenkarussell, Rutsche, eine Bastelecke und mehr luden zum Mitmachen ein. Eine Attraktion - nicht nur für Kinder - war das Rodeo-Reiten. Meister, Anfänger und Kinder saßen mehr oder wenig sicher im Sattel oder flogen irgendwann auf den weichen, luftgepolsterten Untergrund.
Am Ende des Tages saßen die fleißigen MGV-Helfer erst einmal zusammen und schnauften tief durch. Heinrich Kratz, einer der Aktiven im Verein, erzählte: "Am Freitag vor acht Tagen ging es bereits los. Jeden Abend haben wir von 17 Uhr bis 20 Uhr den Festplatz vorbereitet. Während der Festzeit waren täglich im Schnitt 60 bis 70 Helfer am Werk, natürlich Mitglieder, Freunde, Verwandte und Bekannte. Ohne die wäre nichts gelaufen. Die letzten Tage haben wir im Schnitt nur drei bis vier Stunden geschlafen." Aber wie man sehen und erleben konnte, hat es sich gelohnt.


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