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Konzert

Weihnachtliche Klänge in Stephanskirche Adelsdorf

Mit Pauken und Trompeten läuteten die Adelsdorfer Musikanten am vierten Adventssonntag zusammen mit dem 40 Mann starken Projektchor (Musik- und Gesangverein, Aischer Kirchenchor - Einstudierung Claus Keller) die Weihnachstfestzeit in der Stephanskirche in Adelsdorf ein.
Fotos: Johanna Blum
 
von JOHANNA BLUM
Dies ist schon zu einer Tradition geworden und wie bereits die letzten Jahre erwartete die Zuhörer im voll besetzten Gotteshaus ein festliches Programm.

Erst nach zwei Zugaben, dem Ohrwurm "Highland Cathedral" und der Wiederholung des "Christmas Festival" für Chor und Orchester verlassen die Zuhörer mit einer wirklich festlichen Stimmung im Herzen das Gotteshaus. So hatte es sich der Hausherr Pfarrer Thomas Ringer auch gewünscht: "Öffnen wir unsere Herzen für die Weihnachtsbotschaft!"

Der musikalische Reigen beginnt mit "Fantastic Winds", einem frischen, flotten Konzertstück von Thomas Dross. Dann aber ertönen eher besinnliche, festliche aber auch beswingte weihnachtliche Klänge.
"A Christmas Portrait" entführt das Publikum nach Amerika in die Weihnachtszeit der 40er bis 60er Jahre. Auch im großen chorsinfonischen Werk "A Christmas Festival" von Leroy Anderson erklingen die damals in den USA bekanntesten Weihnachtslieder. Moni Herzig, Mitglied der Musikanten, verliest zwischen den Stücken besinnliche, zur Weihnachtszeit passende Texte, die doch so manchen zum Nachdenken anregen.

Der achtjährige Leon flüstert während des Konzertes ganz leise seiner Nachbarin zu: "Da vorne singt meine Mama mit! So schön möchte ich auch mal singen können. Wenn ich groß bin, gehe ich bestimmt mal in den Chor!" Eine jüngere Konzertbesucherin schwärmt mit glänzenden Augen nach dem Konzert: "Mir hat das Stück mit dem großen Chor am besten gefallen! Es war fantastisch, auch oder gerade weil's in englischer Sprache war!", fährt sie fort. "Als dann auch noch die Posaunen "Herbei o ihr Gläubigen" spielten und die höheren Instrumente lustig das "Jingle bells" intonierten, die Glöckchen lustig klingelten und dann wieder der Chor einsetzte - super!", schwärmt ein anderer Besucher beim anschließenden Glühweinumtrunk vor dem Gotteshaus.

Aber auch "Schloss Ort", dargeboten mit Kyrie-Einwürfen des Chores und Chopins "In mir klingt ein Lied" oder bekannt auch als "Chopin's Dream" sind ein Ohrenschmaus für die Zuhörer. Bei diesem Stück legt die junge Realschullehrerin Kathrin Ilg die Querflöte zur Seite und erfüllt mit ihrer reinen, klaren Sopranstimme das Gotteshaus. Wie der Abendchoral "Bleib bei mir, Herr!", so führt auch Mendelssohn-Bartholdys "Denn er hat seinen Engeln befohlen" - vorgetragen von Trompeten und Posaunen - das Publikum in die wunderbare Welt der Melodien. Linda Völlner ist mit ihren 15 Jahren eine der jüngsten Musikanten.

Sie spielt seit ihrem achten Lebensjahr Trompete und seit zwei Jahren ist sie im Ensemble der AM. "Weil meine Mama schon seit Bestehen der Musikanten mitspielt, wollte ich einfach von mir aus auch ein Blasinstrument lernen und dann natürlich auch Mitglied im Orchester werden!", verrät die junge Trompeterin dem FT. "Mir machte es von Anfang an tollen Spaß und unsere Gemeinschaft ist super!", fügt sie schwärmerisch an. Sie fühlt sich sichtlich wohl in dem "Haufen" von Musikern im Alter von 13 bis 61 Jahren. Und Linda lässt sich an diesem Abend gerne durch die traditionellen Weihnachtslieder auf das Fest aller Feste einstimmen. "Ein besonderes Gefühl ist es dann, wenn das Konzert vorbei ist und alles hat gut geklappt. Dann kann auch für mich Weihnachten kommen.", erklärt sie glücklich. Als das Konzert dann wirklich beendet ist, strahlt sie zufrieden, wie alle Musiker.

Auch Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) ist begeistert von seinen Adelsdorfer Musikanten: "Die beherrschen die lauten und die leisen Töne hervorragend!", meint er voller Bewunderung. "Unsere Musiker sind auch nicht nur eine fröhliche Truppe. Sie haben musikalisch ganz viel drauf!", fügt er stolz an. "Und Armin Müller, der Dirigent, der die Musikanten mit einfühlsamen, doch bestimmten Gesten hervorragend führt, ist ein Glück für das Ensemble!" Das hört man bewundernd von allen Seiten.



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