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Einkaufszentrum

Weg frei fürs Aischpark-Center

Der Höchstadter Stadtrat stimmt mit großer Mehrheit dem Bebauungsplan für das Fachmarktzentrum zu.
Bis Mitte 2018 soll dieses Einkaufszentrum am Kieferndorfer Weg gegenüber dem Reitstall (unten) eröffnet werden.  Grafik: Architekt Ralph Küster, Großenseebach
 
von ANDREAS DORSCH
Ohne große Diskussion segnete der Höchstadter Stadtrat in seiner Sitzung am Montagabend den Bebauungsplan für das Einkaufszentrum Aischpark-Center ab. Mit 17:5 Stimmen (drei Räte waren nicht anwesend) fiel das Ergebnis eindeutig aus.

Abgelehnt haben die Planung Phillip Käs (SPD) und die CSU-Räte Christina Neubert, Franz Rabl, Hans-Walter Förtsch und Alexander Schulz.


Alle fünf Sekunden ein Auto

Der CSU-Ortsvorsitzende Schulz begründete seine Ablehnung mit den zu erwartenden Verkehrsproblemen. Nachdem in Stoßzeiten 600 bis 700 Autos pro Stunde das Einkaufszentrum ansteuern könnten, wäre das alle fünf Sekunden ein Auto, das den Bereich am Freibad passiert, rechnete Schulz vor. Da mache er sich Sorgen um die Sicherheit der Kinder.

Anfangs sei er auch gegen die Größe der einzelnen Läden gewesen, doch nach der Flächenreduzierung war dies für Schulz nicht mehr der ausschlaggebende Grund. "Mit der Reduzierung könnte man leben", sagte er dem FT, aber er könne sich nicht vorstellen, dass man die Verkehrssituation auf die Reihe bringt.

CSU-Fraktionssprecher Michael Schwägerl stimmte den Plänen zu. Er warf aber die Frage auf, ob die zwei Jahre bis zur Fertigstellung reichen, um die zu erwartende Verkehrsbelastung in den Griff zu bekommen. Wichtig sei für ihn die Anbindung des Aischpark-Centers ans Zentrum und an den Nahverkehr.

Schwägerl begrüßte "die deutliche Reduzierung der Fläche". Für die Kritiker könnte dies bedeuten, dass durch diese Reduzierung das Vertrauen in die amtliche Begutachtung wieder hergestellt sei.


SPD-Sprecher Andreas Hänjes sagte Richtung Alexander Schulz, dass nicht alle Kunden mit dem Auto kommen. Es würden auch welche aus Höchstadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad das Einkaufszentrum ansteuern. Den Verkehrsplanern hielt er vor, in der Vergangenheit nicht vorausgedacht zu haben. Hänjes erinnerte sich noch gut an die Anbindung der Schönwetterstraße an die B 470, die in seinen Augen ebensowenig leistungsfähig ist wie die Autobahnausfahrt Höchstadt-Ost, wo es immer wieder zu Rückstaus bis hinauf auf die Autobahn komme.


Keine Einwendungen von Bürgern

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) erläuterte, dass die Raumplanung für das Einkaufszentrum inzwischen positiv abgeschlossen sei. Der Investor sei auf die von der Regierung geforderte Reduzierung einzelner Verkaufsflächen eingegangen. Brehm betonte auch, dass im bisherigen Verfahren keine Einwendungen von Bürgern gegen das Fachmarktzentrum eingegangen sind.

Jetzt kann mit dem Bauplan die Detailplanung beginnen. Im kommenden Frühjahr sollen die Bauarbeiten anlaufen, 15 Monate später soll das Fachmarktzentrum mit seinen über 20 Läden fertig sein.
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