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Gesangsvortrag

Vereine sind Basis der Sängergruppe Höchstadt

Sieben von zehn Chören der Sängergruppe Höchstadt traten beim Gruppenkonzert in Wachenroth auf und machten den Abend zum Erlebnis.
Die Singgemeinschaft Wachenroth unter Leitung von Dominik Ignatzek ist als Mitglied in die Sängergruppe Höchstadt heimgekehrt.  Foto: Evi Seeger
 
von EVI SEEGER
Landrat Eberhard Irlinger dirigierte schon mal mit, wenn ihm das eine oder andere Lied ganz besonders gefiel. "Am schönsten ist aber das Landkreislied", stellte er fest.

Was nicht verwundert, hat er doch die Hymne auf "sein" Erlangen-Höchstadt vor Jahren selbst initiiert. Die von Gerald Fink komponierte und von Helmut Haberkamm getextete Weise sang beim Frühlingskonzert der Sängergruppe Höchstadt in der Wachenrother Ebrachtalhalle der von Christiane Brenner geleitete Chor der "Harmonie Neuhaus". Aus 32 Kehlen und von Franz Loh auf der "Steirischen" begleitet, ertönte der Lobpreis auf den Landkreis, in dem "die Kerschbammer" blühen und die Leute "des passd scho" sagen, wenn sie etwas ganz besonders gut finden.

Auf höchstem Niveau

"Des passd scho", hätte man auch über das Konzert der Sängergruppe Höchstadt sagen können, denn es war nicht nur unterhaltsam und abwechslungsreich, sondern hatte auch musikalisch und gesanglich hohe Qualität. Traditionelle Chorsätze wie "Abendfrieden", dargeboten vom Liederkranz Pommersfelden-Limbach unter Leitung von Thomas Becher, wechselten sich mit Songs von den Beatles, den Toten Hosen oder Reinhard Mey ab. "I Will Follow Him" aus "Sister Act" sang hinreißend der stimmlich starke Chor des Höchstadter Liederkranzes unter Leitung von Irina Konjaev, am Klavier begleitet von Gabriel Konjaev.

Dass "Griechischer Wein" melancholisch machen kann, bewies der Gesangverein Weppersdorf unter der Leitung von Dominik Ignatzek mit Pia Schuhmann am Klavier. Im Song von Udo Jürgens besangen sie die Sehnsucht nach der Heimat, dem Meer und einem Kind, das seinen Vater noch nie sah.

Dann kam der Musik- und Gesangverein Adelsdorf, geleitet von Claus Keller: "40 Mann stark" nahm er die Halle in Besitz und hatte herrliche Lieder im Gepäck. Allen voran "Weit, weit weg" von Hubert von Goisern. Eine beinahe lyrische Liebeserklärung in bayerischem Dialekt, in ihrer Schlichtheit zu Herzen gehend wie kaum ein anderes Lied.

Mit viel Gefühl

Viel Beifall heimste die Röttenbacher Gruppe "Sing A-Moll" (Leitung Ingo Behrens), besonder für das gefühlvolle "What a Wonderful World" ein. Bliebe noch die Singgemeinschaft Wachenroth unter der Leitung von Dominik Ignatzek, am Klavier Sylvia Malzer, zu nennen. Mit dem nachdenklich stimmenden Song der Münchner Freiheit "Solang man Träume noch leben kann" zeigten die Gastgeber die unendliche Vielfalt modernen Chorgesangs.
Sozusagen den Kontrapunkt zu den Gesangsdarbietungen bildeten die Einlagen der Blaskapelle Wachenroth.

Unter der Leitung von Peter Arnold ging es durchaus auch mal böhmisch zu. Gruppenvorsitzende Emilie Meier dürfte mit ihrer Sängerfamilie mehr als zufrieden gewesen sein. Aus ihrem Verbund von zwölf Chören beteiligten sich sieben am Konzert.

Artig bedankte sich Meier beim Schirmherrn, Bürgermeister Friedrich Gleitsmann, bei Landrat Irlinger und beim Vorsitzenden des Musikrats Christoph Maier. "Die Gesangvereine müssen die Grundlage des Chorsingens bleiben", betonte Irlinger. Gingen die Vereine verloren, sei das auch das Ende des Chorsingens.



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