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Region  // Erlangen-Höchstadt

Gerichtsurteil

Strafe nach Drogenhandel in Vestenbergsgreuth

Eine lange Freiheitsstrafe steht einem 36-Jährigen bevor, der nach einem Drogendeal in Vestenbergsgreuth gefasst worden war.
Mit Methamphetamin, auch "Crystal Meth" genannt, wurde in Vestenbergsgreuth gehandelt. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
Der Mann aus Bad Windsheim ist vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Auch eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt wurde angeordnet.


Handel mit Betäubungsmitteln

Ihm war vorgeworfen worden, Anfang Juli 2016 in Vestenbergsgreuth von einem anderen Beschuldigten Methamphetamin im Wert von 2000 Euro erworben zu haben, um dieses später gewinnbringend weiterzuverkaufen. Auf der anschließenden Fahrt in Richtung Bad Windsheim widersetzte er sich dann in Ipsheim einer Polizeikontrolle und flüchtete. In Oberndorf gelang es den Beamten, den Beschuldigten festzunehmen.

Zuvor hatte der Mann allerdings die mindestens 33 Gramm Methamphetamin aus dem Fahrzeug geworfen, wobei sich die Druckverschlusstüte öffnete. So konnte die Polizei letztendlich nur rund fünfeinhalb Gramm sicher stellen.

Im Fahrzeug des Verurteilten fanden sich zudem ein Springmesser mit einer Klingenlänge von sechs Zentimetern in der Mittelkonsole, und ein weiteres Messer mit identischer Länge, griffbereit in einer Ledertasche auf dem Beifahrersitz. Zudem war der Mann laut Anklageschrift ohne Führerschein unterwegs.


Illegaler Schusswaffenbesitz

Am Tag davor hatte der Mann außerdem ein funktionsfähiges Karabiner-Gewehr mit 45 Schuss Munition in der Öffentlichkeit mit sich geführt. In der Wohnung eines anderweitig Verfolgten hatte er diesem die Waffe übergeben, um einen Käufer für das Gewehr aufzutreiben. Die erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis hatte keiner der beiden Männer.

Zu guter Letzt wurde dem Verurteilten vorgeworfen, noch vor dem Drogenhandel in Vestenbergsgreuth am selben Tag in Bad Windsheim einem anderen Mann 3,42 Gramm Heroin überlassen zu haben.

Trotz der Ansetzung von zwei Verhandlungsterminen, fiel das Urteil bereits am ersten Tag der Verhandlung. Bereits seit dem Tag nach seiner Festnahme am 5. Juli hatte sich der Mann in Untersuchungshaft befunden.
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