Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Region  // Erlangen-Höchstadt

Bauarbeiten

Spezialkonstruktion löst Platzprobleme an der Realschule

Der Verwaltungstrakt der Herzogenauracher Realschule wird aufgestockt. Ein schwebendes Obergeschoss soll rund 250 Quadratmeter neue Nutzfläche bringen.
Der Verwaltungstrakt bekommt ein schwebendes Obergeschoss. Foto: Richard Sänger
 
von RICHARD SÄNGER
Bei der Aufstockung des Verwaltungstraktes der Realschule "schwebt" das Obergeschoss über dem Erdgeschoss. "Das ist ein schwimmendes Obergeschoss und eine etwas ungewöhnliche Baustelle", meinte Kreisbaumeister Thomas Lux beim Pressetermin in Herzogenaurach. In der Tat war das aufgesetzte Geschoss eine Herausforderung für Architekt Georg Leyh sowie für das Ingenieurbüro für Baustatik Welker und nicht zuletzt für Holzbaufirma Wunner aus dem Emskirchener Ortsteil Oberniederndorf.
"Für unsere Schule ist die Erweiterung des Verwaltungstraktes dringend notwendig", erklärte Schulleiter Ulrich Langer. "Damit ist aber auch das Limit der Ausbaukapazität erreicht, ich wüsste nicht, wo man noch was anbauen könnte", ergänzte Architekt Georg Leyh, denn es steht auch keine weitere Fläche zur Verfügung. "Wir platzen aus allen Nähten und müssen schon die Pausen akribisch planen", erzählte der Schulleiter. Also musste eine Lösung her und man begann im Dezember des vergangenen Jahres mit der komplizierten Aufgabe.
Das Dach der lang gestreckten Verwaltung ließ aus statischen keine Aufstockung zu und der Planer musste in die Trickkiste greifen. "Ich komme nicht nur zum Spatenstich oder zum Richtfest, sondern sehe mich immer wieder auf unseren Baustellen um", erklärte Landrat Alexander Tritthart (CSU), der die Konstruktion genau unter die Lupe nahm. Das Bestandsgebäude wurde mit Holzschwellenlagern überspannt und dazwischen liegen die Dachbalken, so liegt die Konstruktion nur auf der Außenmauer auf. Es entstehen rund 250 Quadratmeter Hauptnutzfläche sowie die notwendigen Sanitärbereiche.
Durch den Aufbau entsteht auch ein Seminarraum und im Schulgebäude wird so ein weiteres Klassenzimmer frei. Da die Erweiterung unter einem "schulaufsichtlichem Bedarf" läuft, gibt es dazu rund 176 000 Euro Fördermittel. Die Maßnahme kostet den Landkreis abzüglich der Förderung rund 646 000 Euro und man liege damit im Kostenrahmen, zeigte sich der Landrat erfreut.
Auch zum ersten Stock des Schulgebäudes wird es eine Verbindung geben, nämlich mittels einer Betonbrücke. Eigentlich sollten in dieser Woche bereits die Wandelemente geliefert und montiert werden, allerdings gab es ein Zeitproblem mit dem Spediteur. Bezugsfertig soll das neue Stockwerk Ende September sein und das erweiterte Lehrerzimmer wird möglicherweise bereits zum Schulanfang bezogen werden können. "Dann wird es eine Punktlandung bei den Kosten und beim Termin", kommentierte der Landrat die Meldung der verantwortlichen Beteiligten.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.