Höchstadt a. d. Aisch
Schnuppertag

Schaeffler wirbt in Höchstadt um Azubis

Viele Jugendliche informierten sich bei Schaeffler in Höchstadt über die dort angebotenen Ausbildungsberufe. Praktische Übungen gehörten auch dazu.
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Die Auszubildenden führten vor, was sie schon gelernt haben. Foto: Sabrina Ruhmann
Die Auszubildenden führten vor, was sie schon gelernt haben. Foto: Sabrina Ruhmann
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Wer sich für eine Ausbildung bei Höchstadts größtem gewerblichen Arbeitgeber interessiert, konnte am Freitag die verschiedenen Berufe im Schaeffler-Ausbildungszentrum hautnah erleben und sich mit Fragen direkt an Auszubildende und Ausbilder wenden. Während die Jugendlichen am "heißen Draht" die eigene Geschicklichkeit auf die Probe stellten und sich am Schraubstock im Feilen, Gewindebohren und Kunststoffschweißen übten, demonstrierten einige Azubis ihre Fertigkeiten an den Maschinen.
Das Endprodukt, einen Salzstreuer, konnten die Besucher mit nach Hause nehmen. Weitere, während der Ausbildung selbst hergestellte Gegenstände waren ausgestellt. Filme, Vorträge, interaktive Lernprogramme und kleine Workshops ergänzten das Angebot. Eine Bar mit alkoholfreien Cocktails und leckeren Schmankerln bildete die letzte Station.


Jedes Jahr 90 neue Azubis

Die Reihenfolge der Informationsstände entsprach in etwa dem Ablauf der Ausbildungsinhalte bei Schaeffler: Im ersten Lehrjahr lernen die Auszubildenden das Fräsen, Schleifen, Drehen und Schweißen an den konventionellen Maschinen kennen, bei denen noch vieles per Hand gemacht werden muss. Das zweite Lehrjahr findet zum großen Teil am Computer statt: Mit Hilfe von Simulationen lernen die Azubis, Abläufe an den Maschinen selbst zu programmieren. Im dritten Lehrjahr steht die Prüfungsvorbereitung im Vordergrund.
Insgesamt gibt es bei Schaeffler in Höchstadt jedes Jahr 90 Auszubildende, weltweit sind es 3000. Neben den Ausbildungsberufen, von denen die wichtigsten Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker und Industriekaufmann sind, werden auch duale Studiengänge angeboten.
Zusammen mit Freunden, Eltern und Verwandten nutzten viele Jugendliche den Berufsinformationsabend mit dem Motto "Entdecke deine Zukunft", um sich entweder über einen bestimmten Ausbildungsberuf näher zu informieren oder aber "einfach mal zu schauen". Bewerben können sie sich dann für die 2018 angebotenen Ausbildungsberufe - Industriemechaniker, Verfahrensmechaniker, Zerspanungsmechaniker und Werkzeugmechaniker - ab August 2017 online. Um wirklich die richtige Wahl treffen zu können, sollten alle Interessierten jedoch ein Praktikum absolvieren, war am Freitag zu erfahren. Auf diese Weise kann nicht nur das Unternehmen die Bewerber besser kennenlernen, sondern auch diese können so am besten feststellen, ob der ins Auge gefasste Beruf wirklich zu ihnen passt.
Fabian Reizenstein ist der lebende Beweis: Beworben hatte er sich fürs Büro, nach dem Praktikum entschied er sich jedoch für eine Ausbildung zum Industriemechaniker und ist damit auch heute noch glücklich. "Es ist alles so, wie ich es mir vorgestellt habe." Spannend findet er vor allem die Steuerungstechnik, also das Programmieren der Maschinen. Er hofft, dass er nach der Ausbildung bei Schaeffler übernommen wird.
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