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Region  // Erlangen-Höchstadt

Infrastruktur

Radeln ohne Ratespiele

Adelsdorf bringt seine Radwege auf Vordermann und will sie mit denen anderer Gemeinden im Aischgrund einheitlich vernetzen.
Gert de Groot ist der neue Radwegbeauftragte der Gemeinde Adelsdorf. Der Holländer sprüht schon vor Ideen, wie das Radwegenetz im Aischgrund optimiert werden könnte. Foto: Andreas Dorsch
 
Passend zur sommerlichen Wetterlage stand in der Hauptausschusssitzung des Gemeinderats Adelsdorf am Mittwoch das Thema Radfahren im Mittelpunkt. In einer gemeinsamen Initiative mit anderen Gemeinden im Landkreis Erlangen-Höchstadt, der LAG Aischgrund, der LAG südlicher Steigerwald, dem Tourismusverband Steigerwald und dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim soll das regionale Radwegenetzwerk von Bad Windsheim bis Bamberg generalüberholt werden.

Von der Zusammenarbeit verspricht man sich nicht nur die Vernetzung der einzelnen Radwege untereinander, sondern auch einen einheitlichen und nachhaltigen Qualitätsstandard, was unter anderem die Wegbreite, die Beschaffenheit der Oberfläche, eine einheitliche Beschilderung und die Kartografie bis hin zur Gastronomie und den Unterbringungsmöglichkeiten entlang der Strecken betrifft.

Nicht zuletzt steht die flächendeckende Versorgung mit Ladestationen für E-Bikes auf der Agenda.
Bisher hatte jede Gemeinde einzeln ihre Radwege gestaltet, weshalb sich für den Fahrradfahrer oft ein uneinheitliches und zum Teil recht verwirrendes Bild ergibt.

Zu diesem Zweck wählte der Hauptausschuss den 69-jährigen Gert de Groot einstimmig zum Radwegebeauftragten, der bereits Vorsitzender des Radsportclubs Adelsdorf ist. De Groot lobte zwar das große Angebot an Radwegen in und um Adelsdorf - wie den Aischtalradweg und den Karpfenradweg -, diese hätten jedoch großen Wartungs- und Überholungsbedarf.


Entschärfen

So müssten bestehende Gefahrenpunkte beseitigt werden, da die Strecken zum Teil über eine Staatsstraße führen. Auch die Beschilderung und die Kartografie seien längst nicht mehr auf dem neuesten Stand oder sogar widersprüchlich.

Der Radsportbegeisterte, der selbst jahrelang mit dem Fahrrad von Adelsdorf nach Erlangen zur Arbeit gefahren ist, hofft zudem, dass die Verbesserung des Radtourennetzes nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltagsverkehr noch mehr Menschen aufs Rad lockt. "Es tut mir weh, wenn ich sehe, wie die Leute mit dem Auto die 300 Meter zum Bäcker fahren."
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