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Gemeinderat

Neues Zentrum für Vestenbergsgreuth

Auf dem Vestenbergsgreuther Schulgelände soll die alte Gymnastikhalle abgerissen und ein modernes Multifunktionsgebäude errichtet werden.
Die neue Halle wird direkt an das frühere Schulgebäude angeschlossen, in dessen Mitteltrakt ein Mehrgenerationenhaus entsteht. Foto: Evi Seeger
 
von EVI SEEGER
"Wir haben heute nicht nur einen Plan beschlossen, sondern über unsere Zukunft entschieden", sagte Vestenbergsgreuths Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB) in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend. Den Räten machte er deutlich, dass sie damit auch jede Menge Verantwortung übernommen haben.
Thema in der Sitzung war der Neubau einer Multifunktionshalle, die zusammen mit dem künftigen Mehrgenerationenhaus zu einem großen Zentrum werden soll. Denn Bürgermeister Lottes hat Visionen: "Das ist ein Baustein, um das Leben von der Kindheit bis zum Alter in der Gemeinde zubringen zu können."
Erste Voraussetzungen dazu habe die Gemeinde bereits durch die Ausweisung von Bauplätzen für junge Familien und Kinderbetreuungsplätze geschaffen. In einem weiteren, dritten Bauabschnitt werde das Mehrgenerationenhaus (in einem Teil des früheren Schulgebäudes) entstehen, und später soll auch noch ein Erlebnisweg dazu kommen.
Zunächst wurde jedoch - einstimmig - die Planung für den Neubau der Multifunktionshalle "in Form gegossen". Wie der Herzogenauracher Planer, Architekt Erich Popp, erläuterte, hat die Halle die Maße von 24 mal 12 Metern. Eingang und Foyer verbinden als Zwischenbau Halle und Mehrgenerationenhaus und sind so für beide Einrichtungen zu nutzen.
Im Norden der Halle ist ein Catering-Bereich vorgesehen, im Süden eine Bühne und nach Westen zur Dutendorfer Straße ist eine großzügige Glasfront, ballsicher verglast, geplant. Oberhalb der Halle wird es eine 80 Quadratmeter große Galerie geben. Die Gesamtkosten veranschlagte der Architekt auf 2,4 Millionen Euro, den Eigenanteil der Gemeinde auf 1,5 Millionen Euro.


Hohe Förderung in Aussicht

Vestenbergsgreuth rechnet mit einer hohen Förderung von 900 000 Euro. Denn die Gemeinde hat im Verbund mit den Nachbargemeinden Gerhardshofen, Dachsbach, Uehlfeld und Münchsteinach ein sogenanntes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept in die Wege geleitet. Gemeinsam sollen auch die neuen Einrichtungen genutzt werden.
Daher erhofft sich Vestenbergsgreuth eine Förderung von 60 Prozent (der förderfähigen Kosten) aus europäischen Städtebaumitteln. Nicht gefördert werde lediglich die Nutzung für den Vereinssport, informierte der Architekt.
Die Nutzung durch Vereine ist nur eine von mehreren Funktionen, die Lottes für das Projekt sieht. Die Halle soll auch für den Schulsport, für den Kindergarten sowie für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden und natürlich dem Mehrgenerationenprojekt zur Verfügung stehen. "Wir wollen eine tägliche Nutzung", betonte Lottes. Bei der Konzeption könnte einer der Wohlfahrtsverbände - Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt - zu Rate gezogen werden.
Die gesamte Maßnahme wird natürlich behindertengerecht ausgeführt. Die alte Gymnastikhalle muss für den Neubau abgerissen werden. In der Übergangszeit könne eines der früheren Klassenzimmer als Gymnastikraum genutzt werden.
Lottes erhofft sich, dass aus den neuen Angeboten "Gemeinschaftsleben" entsteht, so dass sich jeder in der Gemeinde wohl fühle. In Gedanken ist der Bürgermeister sogar schon weiter: Er denkt an den Bau einer Energiezentrale, um den ganzen Komplex zu versorgen. Luxus wäre dies nicht, denn die Heizungsanlagen sind bereits Jahrzehnte alt. "Uns wird nicht langweilig werden, wir haben allerhand vor", zog Lottes am Ende als Fazit. Den Räten legte er ans Herz, sich ebenfalls mit Zukunftskonzepten zu beschäftigen. Die aus dem Gremium gestellte Frage nach dem Zeitplan war leicht zu beantworten. Der Beginn hängt von den Fördermitteln ab. "Nur wenn die Zuschüsse fließen, können wir die Maßnahme verwirklichen", sagte Lottes.
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