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Region  // Erlangen-Höchstadt

Unfall

Linienbus kracht in Wohnhaus

Ein Linienbus ist am Mittwochnachmittag am Polizeikreisel in ein Wohnhaus gekracht. Aus Unachtsamkeit übersah der Busfahrer die Kurve und fuhr gegen die Hauswand. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Bus war unbesetzt.
Fotos: Sabine Memmel
 
von SABINE MEMMEL
Die Hausbesitzerin kommt gerade nach Hause, als der Unfall passiert war. Sie traut ihren Augen nicht. In ihrem Garten steht ein Bus, klebt an ihrer Hauswand. Aus Unachtsamkeit fuhr ein Busfahrer (56) am Mittwoch Nachmittag gegen halb zwei in das Wohnhaus in der Großen Bauerngasse. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Bus war ohne Fahrgäste unterwegs. Im Haus, in dem eine vierköpfige Familie lebt, befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls niemand. Die zwei Kinder spielten bei ihren Großeltern, die Eltern waren auf Arbeit. Auch der Fahrer selbst kam mit dem Schrecken davon.

Als Ursache konnten gesundheitliche Beschwerden ausgeschlossen werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf circa 50 000 Euro. Der Fahrer übersah die Kurve, fuhr über die Verkehrsinsel, schrammte an einem Baum vorbei, knickte mehrere Verkehrsschilder um, durchbrach den Gartenzaun vor dem Einfamilienhaus und krachte an die Hausfassade an der Giebelwand. Sie wurde laut Hausbesitzerin erst vor ein paar Jahren gedämmt. "Vor knapp zehn Jahren ist schon mal ein Auto in unserem Garten gelandet. Da blieb das Haus noch verschont", erzählt sie. Damals sei die Straße nass gewesen und die Fahrerin kam mit ihrem Auto ins Rutschen.



15 Feuerwehrleute der Feuerwehr Höchstadt waren im Einsatz. Ebenso ein Rettungswagen und ein Notarzt. Mithilfe der Feuerwehr konnte der "Frankenbus" (Linie 205 Richtung Hemhofen und Adelsdorf) im Rückwärtsgang von der Unfallstelle entfernt werden. Er war unterwegs Richtung Don-Bosco-Schule. Für die Schüler wurde ein Ersatzbus bestellt.


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