Schulweg nach Höchstadt

Krisengespräch zu vollen Schulbussen in Adelsdorf

Nachdem es vergangene Woche in Adelsdorf Aufregung um die Schulbusse gegeben hatte, hat im Landratsamt am Mittwoch ein Krisengespräch stattgefunden.
Foto: Archiv/Michael Gründel
 
von CHRISTIAN BAURIEDEL
Vertreter der Busunternehmen, des OVF und der Zuständigen des Bereiches Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) des Amts erörterten am Mittwoch bei einem Krisengespräch, welche Maßnahmen zur Entlastung des Schulbusverkehrs zu treffen seien. Dies teilte Hannah Reuther, Sprecherin des Landratsamtes, am Donnerstag auf Anfrage mit. Demnach sei es bei dem Treffen auch explizit um die Situation des Busverkehrs zwischen Adelsdorf und Höchstadt gegangen.


Verstärkerbusse bleiben

Beschlossene Sache sei, so Reuther, dass die Verstärkerbusse weiterhin eingesetzt werden. Zudem hätten die Unternehmen zugesagt, die Busfahrer noch einmal mit dem neuen Fahrplan vertraut zu machen. Für den 4. Oktober kündigte Reuther weitere Änderungen im Busplan an. Genaues könne jedoch zur Zeit noch nicht bekannt gegeben werden. Man sei noch in der Planung. Das Amt reagiert damit auf Druck von Adelsdorfer Eltern. Diese hatten vor allem den Busverkehr zwischen Adelsdorf und Höchstadt bemängelt.

Die Busse seien zu voll, Kinder seien stehen gelassen worden oder der Bus habe an der Schwedenschanze gehalten, statt an der Realschule. Die führte dazu, dass die Realschulneulinge den für sie unbekannten Schulweg ohne vorherige Ankündigung zu Fuß zurücklegen mussten.

Die Situation sei auf dem Schirm der Verantwortlichen, betont Reuther. Die Beschwerden über die telefonische ÖPNV-Hotline des Landkreises seien im Vergleich zum Schuljahresanfang schon deutlich zurückgegangen.
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