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Herzogenauracher Schüler leben wie die alten Römer

"Latein ist tot! Es lebe Latein! Unsere Schüler machen es lebendig ...", so eröffnete Direktor Norbert Schell den Römertag am Gymnasium Herzogenaurach.
Zwei umgebaute Bollerwagen dienten als Vehikel beim römischen Wagenrennen. Foto: Hannah Trapp
 
Der Tag war das Projekt des P-Seminars Latein. Schon vor der Begrüßung begeisterten die Schüler mit einem römischen Tanz, den sie in römischen Kostümen aufführten. Der Tag, der seit Februar vorbereitet worden war, hatte das Ziel, den Menschen einen Einblick in das Leben der alten Römer zu geben.
Auf die Begrüßung folgte eine Modenschau, in der die Mode Roms präsentiert wurde. Die verschiedenen Kleidungsstücke wurden von den Schülern selbst hergestellt, und auch deren Gebrauch in der antiken Weltstadt erläuterten sie den Zuschauern. Anschließend konnten die Besucher in Workshops Wissenswertes über Rom lernen und Verschiedenes auch selbst ausprobieren.
Einer der Workshops thematisierte römischen Sport. Auf der Sportanlage des Gymnasiums konnten die Besucher nicht nur Ballspiele machen, sondern auch Bälle aus Luftballons basteln. Außerdem hatten die Schüler zwei Bollerwagen gebaut, um damit das klassische römische Wagenrennen nachahmen zu können, was die Kleinen begeistert nutzen. Ein anderer Workshop befasste sich mit dem römischen Leben an sich und bot den Zuhörern eine Art Stadtführung, die durch ein lebhaftes Modell Roms gestützt wurde. Dieses war vom Wahlunterricht Modellbau der siebten und achten Klasse erbaut worden.
Besonders begehrt schien der Workshop römisches Essen. Hier durfte jeder ein traditionell römisches Essen selbst kochen. Das ganze wurde durch eine typisch römische Kulisse untermalt: Die Römer aßen im Liegen, also waren Matratzen ausgelegt, um den Menschen zu helfen, sich als richtiger Römer zu fühlen. Wer nicht selbst kochen wollte, hatte den ganzen Tag lang die Möglichkeit, sich im Schülercafé des Gymnasiums an römischen Speisen zu bedienen.


Die Götter als Barbiepuppen

Der Workshop "Götter, Religion und Mythen" zeigte eine sehr lebhafte Darstellung der römischen Götterwelt, indem jeder Gott oder jede Göttin mit ihren ganz besonderen Eigenschaften als Barbie dargestellt wurde. Des Weiteren konnten die Kinder sich eigene Taschen mit römischen Motiven designen. Im Workshop "Kreatives" konnten unter anderem die römischen Wachstäfelchen, die damals zum Schreiben verwendet worden waren, gebastelt werden. Der letzte Workshop beschäftigte sich intensiv mit dem römischen Spiel. Alle waren eingeladen, ein römisches Brett- oder Würfelspiel auszuprobieren.
Einen Höhepunkt des Tages stellte das selbst geschriebene Theaterstück der Schüler über die Entstehung Roms mit dem Titel "753 - Rom kroch aus dem Ei" dar. Die Mitglieder des P-Seminars schlüpften auch selbst in die Rollen des Stückes. Während der Workshops lief in der Aula ein Video, gedreht von einem Schüler des Gymnasiums, dass das Innenleben einer römischen Villa zeigte, die von einem weiteren Schüler selbst erbaut worden war.
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