Herzogenaurach
Motorradunfall

Herzogenaurach: 16-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Frontalkollision

Bei einem schweren Unfall starb am Montagmorgen ein 16-jähriger Motorradfahrer bei Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt.
Artikel einbetten
Bei einem schweren Unfall starb am Montagmorgen ein 16-jähriger Motorradfahrer bei Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt.  Foto: Richard Sänger
Bei einem schweren Unfall starb am Montagmorgen ein 16-jähriger Motorradfahrer bei Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Foto: Richard Sänger
Am Montagmorgen ereignete sich im Bereich Herzogenaurach (Lkr. Erlangen-Höchstadt) ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem Auto und verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 7.45 Uhr fuhr ein 16-Jähriger mit einem Leichtkraftrad zwischen dem Ortsteil Welkenbach und dem Hans-Ort-Ring in Richtung Stadtmitte Herzogenaurach. Wie die Polizei mitteilt, wollte der Jugendliche in einer Rechtskurve einen Pritschenwagen überholen. In dem Moment, als er auf die linke Fahrspur zog, kam jedoch ein Pkw entgegen. Dessen 28-jähriger Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Der Kradfahrer prallte frontal in die linke Fahrzeugfront, wurde über das Fahrzeug geschleudert und kam am Fahrbahnrand zum liegen.
Der 16-Jährige erlitt bei dem Zusammenprall tödliche Verletzungen. Der 28-jährige Autofahrer musste aufgrund seiner Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallstelle befindet sich auf einer Geraden vor einer leichten Rechtskurve. Vermutlich hatte der Unfallverursacher zu wenig Sicherheitsabstand, so dass er den herannahenden Pkw nicht sehen konnte und beim Herausziehen auf die linke Fahrspur der Entgegenkommende schon zu nah war, so dass ein Zurückweichen nicht mehr möglich war. Die Polizei zog einen Sachverständigen mit hinzu. Die Straße war bis kurz vor Mittag wegen der Unfallaufnahme gesperrt. Die Welkenbacher Ortsfeuerwehr unterstützte die Polizei tatkräftig, indem sie die Verkehrslenkung übernahm und die ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten der Unfallfahrzeuge abband. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.