Ruhestand

Günter Brehm bekommt ein Ständchen zum Abschied

Der Geschäftsleiter der Stadtverwaltung Höchstadt, Günter Brehm, absolvierte am Montagabend seine letzte Stadtratssitzung.
Die Stadtführer und Karpfenland-Reiseleiter verabschiedeten Günter Brehm (vorne r.) mit einer fränkischen Version von "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk". Foto: Evi Seeger
 
von EVI SEEGER
Am Ende bekam er lebenslänglich! Dabei hatte Günter Brehm doch fast schon "sein Leben lang", 43 Jahre genau, bei der Stadt verbracht. Nun geht der Geschäftsleiter der Stadtverwaltung zum Ende des Monats in den Ruhestand.
In seiner allerletzten Stadtratssitzung wartete eine Überraschung auf ihn: "Wallsd a Herds hossd fier Dei Hescherd" wurde ihm zum Abschied "a fränggischer Song" geschenkt. Das Original von Rainhard Fendrich, "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk" hatte "Köbi" - Wolfgang Köberlein also - "doddaal verfeinerd" und in Mundart übertragen.
Dazu hatte der Höchstadter Musiker extra seine Orgel in den Sitzungssaal gewuchtet. Den Chor - Stadtführer und Karpfenland-Reiseleiter - hatte wohl Tourismusmanagerin Sandra Schuster motiviert. Zusammen hielten sie eine musikalische Laudatio auf den scheidenden Verwaltungsmann.
Das "Aldstaddfesd", mit dem er viele Gäste glücklich gemacht hat, wurde ebenso besungen wie Brehms Herz für den "Kellerberch" und den "Dourismus". "Er hat so viel für uns getan", schwärmte Sandra Schuster. Deshalb schenkten ihm die Gästeführer "lebenslänglich" freien Besuch ihrer verschiedenen Themenführungen. Das Angebot gilt auch für Brehms Ehefrau Ottilie, die bei dieser ungewöhnlichen Verabschiedung dabei war, und für seine ganze Familie. Wie endete doch das Lied: "A wennsd a Adelsdorfer bisd - wersd Du vermissd!"
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