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Fränkische CSU lässt die Muskeln spielen


Autor: Evi Seeger

Heuchelheim, Freitag, 26. Mai 2017

Am Dreifrankenstein macht vor allem Joachim Herrmann als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl Werbung für sich und seine Partei.
Diakon Hans Scherbaum und Pfarrer Daniel Lischewski (von links) beim Segen  Foto: Evi Seeger


Kann eine Partei Heimat sein? Die Antwort auf die vom Aschbacher Diakon Hans Scherbaum aufgeworfene Frage gab am Dreifrankenstein nicht nur der unterfränkische Landtagsabgeordnete Gerhard Eck. Auch die Zahl der CSU-Anhänger, die an Himmelfahrt zu diesem Symbol fränkischer Einheit gepilgert waren, sprach eine deutliche Sprache. Die CSU habe dieses Land gestaltet und geprägt, stellte Eck fest. Eine Partei könne daher wohl Heimat sein, rief er in die Menge, die ihm dafür Beifall zollte.
An kräftigen Worten fehlte es auch in diesem Jahr nicht auf dem Berg oberhalb von Heuchelheim. Dort, wo die Grenzen von Ober-, Unter- und Mittelfranken aufeinander treffen, versammelt sich alljährlich die CSU-Prominenz aus den drei Bezirken. Allen voran Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der bereits mit Bravo-Rufen empfangen wurde. Ihm zur Seite die Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn und Anja Weisgerber, die Landtagsabgeordneten Gerhard Eck, Hans Herold und Manfred Ländner, der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, zahlreiche Landräte, Bürgermeister und Parteifreunde. Zum ersten Mal war auch Monika Hohlmeier, Abgeordnete im Europäischen Parlament, zum Dreifrankenstein gekommen. Gekleidet war die Strauß-Tochter in Rot-Grün, eine Verbindung, die er in der Politik keinesfalls sehen möchte, scherzte Thomas Silberhorn. Auch Michael Glos, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister und Pionier der Kundgebung, hatte wieder einmal den Weg auf den Berg gefunden.
Dort wird alljährlich die Fahne der CSU hochgehalten. Aber auch eine andere, die mit dem rot-weißen Rechen, war zu sehen. Sie wurde von der "Partei für Franken" geschwenkt, die samt ihrem Vorsitzenden Robert Gattenlöhner an diesem symbolträchtigen Ort war. Zu einer kurzen Andacht luden Pfarrer Daniel Lischewski aus Burghaslach und Diakon Hans Scherbaum ein. Die richtigen Töne ließ die Dreifrankenkapelle unter ihrem Leiter Norbert Folk erklingen.
Ausgerichtet hatte das Treffen der fränkischen CSU-Familie der Ortsverband Burghaslach. Bürgermeister Armin Luther, der die Besucher willkommen hieß, gab den Politikern die Probleme des ländlichen Raums mit auf den Weg: die Nahversorgung und die Schwierigkeit, Ärzte anzusiedeln. Ein dringender Wunsch Luthers war der Ausbau der Staatsstraße nach Neustadt.


Bayern setzt auf Franken

Hauptredner war Innenminister Joachim Herrmann. Er wandte sich an die Delegation "mit den grünen Shirts" vom Verein Naturpark Steigerwald und bekräftigte sein Versprechen: "Der Steigerwald bleibt Naturpark!" Die Geiselwinder erinnerte er an die Zusage, den sechsspurigen Ausbau der Autobahn möglichst schnell voranzubringen. Jetzt sei die Maßnahme voll im Bau.
Mit Joachim Herrmann auf Platz eins setze ganz Bayern auf Franken, freute sich Thomas Silberhorn. Mehr Franken in Bayern sei kaum möglich. Die Bayern-Hymne, die der Nationalhymne folgte, sangen dann auch die Franken kräftig mit. Am Ende ließ die Kapelle die Franken-Hymne "Wohlauf die Luft geht frisch und rein" über die Höhen des Steigerwalds klingen.