Münchaurach
Konzert

Fidelia Münchaurach singt mit Gästen

Unter dem Motto "Leicht und beschwingt in den Sommer" - unterhielten der Gesangverein Fidelia Münchaurach sowie fünf Gastchöre zahlreiche Zuhörer.
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Bei "Voicegarden" gab es auch eine schauspielerische Einlage zur Diagnose "Tatschofonie". Foto: Richard Sänger
Bei "Voicegarden" gab es auch eine schauspielerische Einlage zur Diagnose "Tatschofonie". Foto: Richard Sänger
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Den Auftakt des Nachmittags gestalteten die Gastgeber unter der Leitung von Waldemar Welker selbst. "Wir fangen deswegen an, weil die Sänger dann am Grill und Ausschank gebraucht werden", erklärte der Vorsitzende Manfred Bock, und so erklang auch gleich "Einkehr im Krug zum grünen Kranze" von Karl Friedrich Zöllner. Passend zum Wetter sang die Fidelia "Es strahlt die Welt im sonnigen Süden", und bei "Drei lachende Mädels" erfuhren die Besucher, was ihnen auf dem sonnigen Weg so passierte.
Dass auch kleine Chöre bei einem Konzert mithalten können, bewiesen die fünf Frauen und fünf Männer vom Chor "Ad Libitum" aus Wilhelmsdorf unter der Leitung von Jutta Schnappauf-Weiß. Das kleine Ensemble begeisterte mit dem traditionellen fränkischen Lied "Der Schlamperer", und der "Badewasser-Song", ein Erfolgstitel der Gruppe "Viel-Harmoniker", sorgte für viele Lacher im Publikum. Zum Abschluss gab es noch "Es ist nicht immer leicht" von den Wise Guys.


Zwei Premieren

Erstmals in Münchaurach war der Sängerbund Nürnberg Wetzendorf, der von Gerd Greifenstein geleitet wird. Die Wetzendorfer sangen vom "Zauber der Musik" und schenkten dem Publikum ein Lied. Auch die schwäbische Volksweise "Das Leben bringt groß Freud" hatte der Chor mitgebracht und bei "Heinerle", einem Kirchweihkanon, sangen vor allem ältere Besucher mit.
Ebenfalls zum ersten Mal in Münchaurach war der Männergesangverein Eintracht Herbolzheim mit seinem Dirigenten Erwin Mari. Sie hatten von Peter Maffay das Stück "Ich wollte nie erwachsen sein" dabei und außerdem eine "Kleine Barke im Wind", eine Volksweise aus Dalmatien, mitgebracht. Beim Lied "La Morettina" (Die Dunkeläugige), einem Volkslied aus der Lombardei, kamen die Männerstimmen dann voll zur Geltung.
Aus Münchaurach kommt das Vokal-Ensemble "Voicegarden", und Leiterin Kerstin Maier wirkte mit dem Ensemble beim Sommerfest schon mehrmals mit. Das populäre und humorvolle Chorstück "Tatschofonie" thematisiert die ständige Online-Präsenz der Smartphone-Generation. Die Diagnose "Tatschofonie" untermalten zwei Sängerinnen auch noch schauspielerisch. Bei "Voicegarden" durfte auch die alpine Pop-Ballade "Übern See" von Lorenz Maierhofer nicht fehlen, und beim Gospel "Oh Happy Day" beeindruckte vor allem die Solistin, die für ihren Einsatz stürmischen Beifall bekam.
In Münchaurach immer gern gesehen ist der Nürnberger Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei, der ebenfalls vom Fidelia-Dirigenten geleitet wird. Waldemar Welker schlüpfte in der Pause in die schmucke Uniform des Chores, und der Aufritt begann mit "Abend auf der Reede", einem russischen Matrosenlied. Schwungvoll weiter ging es mit "Good night ladies" von Gus Anton. Mit "Leinen los, volle Fahrt" von Santiano leitete der Shanty-Chor über zur zünftiger Blasmusik der "Ehemaligen" unter der Leitung von Sepp Bock, die den Nachmittag gemütlich ausklingen ließen.
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