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Jubiläum

Erzbischof Schick zelebriert Festgottesdienst in Adelsdorf

Die Pfarrei Adelsdorf feiert heuer ihr 700-jähriges Bestehen. Zum Festgottesdienst am Sonntag war Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg gekommen, der mit Lob nicht sparte: "Ihr seid eine lebendige, engagierte, dynamische Pfarrei!"
Jannik überreicht dem Erzbischof Blumen.  Fotos: Johanna Blum
 
von JOHANNA BLUM
Mit einem rauschenden Te Deum, begleitet von Pauken und Trompeten, endete der Festgottesdienst, der spirituelle Höhepunkt des Jubiläums 700 Jahre Pfarrei Adelsdorf, zelebriert von Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg. Die vielen Gläubigen fanden am Sonntagnachmittag gerade noch Platz in der Kirche St. Stephanus.

Der Chor des Musik- und Gesangvereins unter Leitung von Yves Boutelant, begleitet von Chorleiter Claus Keller an der Orgel oder am Keyboard und Rudolf Kießling, ebenfalls Orgel, hatte zusammen mit einigen Adelsdorfer Musikanten die musikalische Ausschmückung des Gottesdienstes übernommen.

Die Adelsdorfer Musikanten holten vor dem Gottesdienst die Fahnenabordnungen der Vereine an verschiedenen Standpunkten ab und marschierten mit Bürgermeister, Gemeinderäten und Ehrengästen zur Kirche.

Gerne sei er nach Adelsdorf gekommen, sagte der Erzbischof zu Beginn. Nach der Altarweihe im Jahr 2003 und dem Kirchenjubiläum 2009 war dies nun sein dritter Besuch in der Aischgründer Kirche. "Ihr seid eine lebendige, engagierte, dynamische Pfarrei!", lobte er die Gläubigen. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) hieß ihn in seiner Gemeinde willkommen und überreichte ihm als Gastgeschenk ein paar Laufschuhe. "Diese Schuhe werden mich beim Laufen immer an das schöne Fest erinnern", meinte der Erzbischof und lächelte.

Nicht nur das wunderschöne, schwungvolle Gloria mit gregorianischen Einwürfen aus der "Missa mundi", einer südamerikanischen Messe, gesungen vom Musik- und Gesangverein, gefiel dem Erzbischof und den Gläubigen.
In seiner Predigt ging der Gast aus Bamberg auf den Begriff Pfarrei ein. Das ist eine Gemeinschaft von Gläubigen auf einem bestimmten Territorium. Dazu gehören eine Kirche und ein Priester. Die Gemeinschaft wird in ein Bistum eingeordnet und das Bistum ist Teil der Gesamtkirche mit dem Papst an der Spitze. "Adelsdorf ist seit 700 Jahren eine lebendige Pfarrei, aber auch davor lebten schon Christen hier", hörten die Gläubigen. "Aus einer Pfarrei geht viel Segen in die Kommunen und in die Welt hinaus", erklärte Schick. Wichtig sei es zu danken. "Das können wir aber erst, wenn wir still werden und nachdenken und das Gute und Wahre sehen."

Schick sprach vom Segen der Freude, vom Segen der Stärke und Kraft, vom Segen der Versöhnung und des Friedens, vom Segen des Trostes, der Orientierung, des Vertrauens, der Hoffnung und vom Segen der Liebe, Selbstlosigkeit und Güte.

Am Ende des Gottesdienstes zogen die Kinder vom Kindergottesdienst ein und erzählten dem Erzbischof stolz, dass sie ein Haus aus verschiedenfarbigen Tüchern gebaut haben. Emelie und Magdalena begrüßten den hohen Herrn und Jannik überreichte ihm einen Strauß Blumen. Anschließend sang man gemeinsam das Lied "Gott baut ein Haus, das lebt", während die Kleinen ihre Fähnchen vor dem Altar abstellten.

Pfarrer Thomas Ringer bedankte sich bei allen, die diesen Gottesdienst zu einem wirklichen Fest werden ließen. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Münch überreichte dem Erzbischof einen Geschenkkorb mit Produkten aus der Region.

Zur Agape ging es dann ins Pfarrzentrum, wo eifrige Frauen ein herrliches Buffet vorbereitet hatten - alles Spenden aus der Bevölkerung! Auch der Erzbischof blieb, und für viele Gläubige gab es auch die Gelegenheit, sich mit ihm zu unterhalten.


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