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Unfall

Eckental: Bewusstlos am Steuer - 57-Jähriger landet im Gleisbett

Ein 57-Jähriger verlor am Steuer das Bewusstsein und landete im Gleisbett der Bahn. Ersthelfer und Polizei reagierten schnell und retteten den Mann.
Notarzt und Rettungsdienst konnten den Mann stabilisieren. Die Beifahrerin kam mit einem Schock davon. Foto: Nicolas Armer / dpa
 
Am Sonntagvormittag (18. Juni 2017) ist es zu einem Unfall bei Eckental/Forth, im Landkreis Erlangen-Höchstadt gekommen: Anwohner und Polizeibeamte retteten einem 57-Jährigen das Leben.

Der Mann fuhr gegen 10.35 Uhr mit seiner 82-jährigen Mutter auf der B2 in Richtung Gräfenberg, als er plötzlich bewusstlos wurde. Sein Auto kam nach links von der Fahrbahn ab und steuerte auf ein Gleisbett zu. Dabei streifte der Wagen ein Andreaskreuz.

Anwohner reagierten blitzartig und riefen per Notruf die Polizei. Zufälligerweise befand sich eine Streife der Beamten in der Nähe, so dass schnell mit der Reanimierung des Mannes begonnen werden konnte.

Wie die Polizei berichtet, gab der Mann keinerlei Lebenszeichen von sich, so dass ein Notarzt alarmiert wurde, der ihn letztendlich stabilisieren und zur Beobachtung in ein Nürnberger Krankenhaus bringen konnte.
Die 82-jährige Mutter des Mannes erlitt einen Schock.

Da die Gleise durch das Auto blockiert wurden, musste der Bahnverkehr eingestellt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Forth leitete den Auto-Verkehr am geschlossenen Bahnübergang vorbei.


Weitere Vorfälle während des Einsatzes

Die Beamten lobten das Verhalten der Erst-Helfer ausdrücklich. Während des Einsatzes gab es allerdings zwei unschöne Zwischenfälle: Zum Einen beschwerte sich ein Anwohner lautstark bei der Polizei und der Deutschen Bahn über das ständige "Klingeln" der geschlossenen Schranken. Das Geräusch konnte jedoch nicht abgestellt werden, da ein Zug im Forther Bahnhof wartete.

Zum Anderen interessierte es eine 81-Jährige nicht, dass der Bahnübergang gesperrt war. Die Frau fuhr an den mit Blaulicht abgestellten Polizeiautos vorbei, über den Bahnübergang, als Erst-Helfer und Beamte reanimierten. Die 81-Jährige erwartet nun ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten.

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