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Region  // Erlangen-Höchstadt

Beschäftigung

Er hat's geschafft

Bernd Noppenberger arbeitet jetzt beim Zweckverband Abfallwirtschaft des Landkreises. Für den 35-Jährigen eine enorme Herausforderung.
Bernd Noppenberger (links) und sein Chef Heinz Schieborowski im Wertstoffhof Foto: privat
 
Jahrelang war er in der beschützenden Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Barmherzigen Brüder Gremsdorf tätig. Nun ist ihm ein großer Sprung gelungen. Er hat eine Entwicklung genommen, die sich für gehandicapte Menschen äußerst schwierig gestaltet.

Bernd Noppenberger hat seit kurzem eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen. "Dieser Weg war sicherlich nicht einfach, und er musste viel lernen", erklärte sein Integrationsbegleiter Lutz Tamaschke. Aber Bernds großer Fleiß habe das möglich gemacht.

Anstatt Beschäftigter in einer Behindertenwerkstatt ist der 35-jährige Adelsdorfer nun Arbeitnehmer beim Zweckverband Abfallwirtschaft des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Seine Einsatzorte sind die Wertstoffhöfe in Herzogenaurach und Medbach.


Der erste mit Handicap

Bei seiner künftigen Tätigkeit kann Noppenberger auf die Erfahrungen, die er in der Landschaftspflege auf dem Gelände der Barmherzigen Brüder Gremsdorf erworben hat, zurückgreifen. Denn nach den Worten des Herzogenauracher Anlageverwalters, Heinz Schieborowski, gehört die Grünpflege zu den vorrangigsten Aufgaben seines neuen Kollegen. Weiterhin werde er auch in der Fahrzeugpflege eingesetzt und helfe tatkräftig bei der richtigen Entsorgung.

Noppenberger könne aber auch schon in der Aufsicht der Wertstoffhöfe eingesetzt werden, habe er dies doch in seiner zwölfmonatigen Praktikumszeit vor Ort gelernt, bestätigte Schieborowski. Er findet es darüber hinaus "toll, dass Bernd diese Chance gegeben wird".

Die Geschäftsleiterin des Zweckverbandes, Silke Knörlein, weist darauf hin, dass mit Noppenberger zum ersten Mal ein Mensch mit Handicap in ihrem Zuständigkeitsbereich eingesetzt wird. Aber sowohl Landrat Alexander Tritthart als auch der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik befürworteten dieses Integrationsprojekt und unterstützten es voll und ganz, so Knörlein.


Fit machen für den Arbeitsmarkt

Der Leiter der Gremsdorfer Behindertenwerkstatt, Detlev Troll, sieht mit einem lachenden und weinenden Auge die Entwicklung, die sein ehemaliger Beschäftigter genommen hat. Selbstverständlich begrüße er Bernds Weg und wünsche ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute. Aber, so Troll, er verliere auch einen absoluten Leistungsträger innerhalb seines Teams und er werde ihm sicherlich künftig fehlen. "Wir sehen es jedoch als unseren Auftrag, dass wir unsere Beschäftigten fit machen für den Weg auf den ganz normalen Arbeitsmarkt."
Aber jetzt dürfe sich Bernd Noppenberger erst einmal ein Jahr in seiner neuen Tätigkeit bewähren, sagt Silke Knörlein, als Noppenberger seinen Arbeitsvertrag unterzeichnet.
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