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Mobilität

Durch Erlangen Trampen in Himmelblau

Mitfahrbänke von der Innenstadt auf den Burgberg und umgekehrt sollen Nahverkehrsangebot ergänzen.
Hans-Peter Lechner, Vorstandsmitglied der VR-Bank, die als Sponsor gewonnen werden konnte, Planungs- und Baureferent Josef Weber, Stadträtin Rosemarie Egelseer-Thurek (sitzend) sowie Oberbürgermeister Florian Janik testen die Mitfahrbank Richtung Burgberg.
 
Wer vom Burgberg in die Stadt will oder den Einkauf ohne Auto nach Hause auf den Burgberg bringen muss, setzt sich künftig einfach auf die hellblauen Sitzbänke und wartet auf einen freundlichen Autofahrer.

Die neuen Mitfahrbänke können somit zu einer Seniorenvariante des jugendlichen Trampens werden. Statt mit Pappschild oder "Daumen hoch" sitzen die Bürger auf der Bank und signalisieren den vorbeifahrenden Autofahrern: Mitfahrgelegenheit gesucht!

Die Schilder an den Mitfahrbänken weisen das nächste Einkaufszentrum oder den Nachbarort als Fahrziel aus. In der Burgbergstraße lädt im Kreuzungsbereich Platenstraße/Ludwig-Thoma-Straße eine himmelblaue, beschilderte Mitfahrbank zur Fahrt in die Erlanger Innenstadt ein. Wer nach seinem Innenstadtbesuch den Einkauf nicht auf den Burgberg tragen möchte, setzt sich einfach auf die ebenfalls blaue Mitfahrbank in der Bayreuther Straße, nahe der Schwabachbrücke.


Praxistest in NRW bestanden

Ursprünglich stammt die Idee der Mitfahrbänke aus Rheinland-Pfalz. Jugendliche, Senioren und Familien nutzen die Mitfahrerbänke seit 2014. Seitdem wurden vorwiegend blaue oder türkisfarbene Mitfahrbänke an vielen Standorten in Deutschland aufgestellt, insbesondere im ländlichen Raum. Auch in der näheren Erlanger Umgebung, wie zum Beispiel in Buckenhof, Bräuningshof und Bubenreuth, bieten die hellblauen Bänke bereits Mitfahrmöglichkeiten an.


Kostenlos für die Nutzer

Mitfahrbänke können Bewohnern etwas mehr Mobilität geben, wo der öffentliche Nah-verkehr nicht alle erreicht beziehungsweise der Bus nur selten fährt. Jeder kann die Mitfahrbank nutzen, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Autofahrer werden jedoch gebeten, Kinder ohne Begleitung Erwachsener nicht mitzunehmen. Mitfahrer sind über die Kfz-Versicherung (Insassenhaftpflicht) des Fahrzeughalters versichert.

Mit den neuen Mitfahrbänken erhält der Erlanger Burgberg ein unkompliziertes Mobilitätsangebot, das zugleich Menschen verbinden kann. Besonders für die älteren Bewohner wird der Stadtteil besser erreichbar. Der städtische Haushalt bleibt von der Maßnahme weitgehend unbelastet, da die Volks- und Raiffeisenbank Erlangen-Höchstadt als Sponsor die Kosten für die Anschaffung der beiden Bänke und der Schilder übernimmt.
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