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Betreuung

Die Kleinsten treffen sich jetzt in Sambach

In Sambach gibt es eine neue Kinderkrippe, die alle unter Dreijährigen der Gemeinde Pommersfelden besuchen. Dafür gibt es Kindergärten nur noch in Steppach und Pommersfelden.
Mama Peggy (links) ist in den ersten Tagen immer dabei. Daneben stehen Lina, Sophia und Kinderpflegerin Sandra mit Max (von links ) in der Gemeinschaftsküche, die einen abgesenkten Bereich für die Kleinen hat. Foto: Evi Seeger
 
Der Blick von Lina, Sophia, Sandra und Max verrät es: So ganz sind sie in ihrer neuen Umgebung noch nicht zu Hause. Aber Mama ist ja in Reichweite und das ist gut so. Denn einige Tage brauchen die Kleinsten schon, um sich in der Kinderkrippe einzugewöhnen, sagt deren Leiterin Lydia Alberth. Während dieser Zeit sind die Mamis dabei oder gleich nebenan im Warteraum, in Rufweite sozusagen.
Das "Abnabeln" findet also ganz behutsam statt und kann schon als erster Schritt zur Selbständigkeit betrachtet werden. Die sollen die Kinder auch üben: In der Gemeinschaftsküche zum Beispiel, in der Schränke, Geschirr und sogar eine Induktionsherdplatte in Reichweite der Kinder angeordnet sind.

Krippe statt Kindergarten


Anfang September und damit pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahres nahm die neu errichtete Krippe in Sambach ihren Betrieb auf. Die Gemeinde Pommersfelden hat damit ihr Angebot an Kindertagesstätten komplett umstrukturiert. Der vorhandene eingruppige Kindergarten wurde umgebaut und großzügig erweitert. Wurden die Kleinsten bisher in den Kindergärten zusammen mit den Kindergartenkindern betreut, werden künftig alle Krippenkinder die neue Einrichtung in Sambach besuchen. Die Regelkinder aus Sambach hingegen konnten sich für die Kindergärten in Steppach oder Pommersfelden entscheiden.
Die auf drei Gruppen ausgelegte Krippe steht - wie schon zuvor der Kindergarten - unter Betriebsträgerschaft der katholischen Kirche. Die Leiterin Lydia Alberth und ihre Mitarbeiterinnen sind für die neue Aufgabe gut vorbereitet. Mit viel Sachverstand und Erfahrung haben sie am Konzept der Krippe mitgewirkt, was beim Gang durch das Haus auch deutlich wird.
Durch die Erweiterung kamen zum bestehenden Gruppenraum zwei weitere hinzu. Ein neuer Eingangsbereich, Kinderwagenraum, Schlafräume, eine Gemeinschaftsküche, Hauswirtschaftsraum und der auf die Kleinsten zugeschnittene Sanitärbereich wurden geschaffen. Dazu kam noch ein Elternwarteraum, um den Eltern während der Eingewöhnungszeit die Möglichkeit zu geben, in Rufweite ihres Kindes zu bleiben.
Den bisherigen Namen "Regenbogen" behielt man gerne bei. Ist er doch Programm für ein Farbkonzept, das den Kleinsten hilft, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Es gibt daher eine gelbe, eine grüne und eine rote Gruppe. In der jeweiligen Gruppenfarbe sind die Fußböden und die Garderoben gehalten und selbst die Fenster - auf einer Höhe, dass die Kinder den Blick nach draußen werfen können - haben einen Rahmen in der Gruppenfarbe.

Alles neu im Sanitärbereich


Die Küche ist gleichzeitig der Essraum, denn entsprechend der Buchungszeit können die Kinder ganztägig versorgt werden. Große Fensterfronten lassen die Gruppenräume hell und freundlich werden. Jeder Gruppe ist ein Schlafraum zugeordnet, wo die Kinder nach individuellem Bedürfnis in Gitterbettchen oder auf Matratzen schlafen können.
Sehr praxisbezogen zeigt sich der Sanitärbereich: WCs in zwei Größen und eine Duschlandschaft, in der das Wasser angestaut und geplantscht werden darf. Wickeltisch und Fächer für die persönlichen Dinge jedes Schützlings komplettieren die Einrichtung. Ein ausziehbares Treppchen hilft den Kleinen, den Wickeltisch selbst zu erklimmen, den Betreuerinnen erleichtert es die Arbeit. Zwei Terrassen können als Spielraum oder als Esszimmer im Freien genutzt werden. Ins Obergeschoss, wo sich Turnraum und Personalzimmer befinden, führt eine neue Treppe. Zur bereits vorhandenen Außenrutsche kam eine Treppe als weiterer Fluchtweg hinzu. Nach den Worten von Bürgermeister Hans Beck ist die Krippe für die Gemeinde Pommersfelden "eine günstige Einrichtung". Auf die Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro gibt es eine staatliche Förderung von 846 000 Euro. Sehr entgegenkommend hat sich laut Beck das Erzbischöfliche Ordinariat gezeigt: Es hat eine Förderung von 200 000 Euro in Aussicht gestellt.





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