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Kirchweih

Der Schulbus musste heuer bei der Kerwa ran

Die Adelsdorfer Kerwasburschen nahmen die zum Schuljahresbeginn noch nicht so richtig funktionierende Schülerbeförderung aufs Korn.
Ein Schulbus zog in diesem Jahr den Baum durch Adelsdorf - in Anlehnung an die Probleme bei der Schülerbeförderung. Foto: Larissa Händel
 
von LARISSA HÄNDEL
Für ihren Ideenreichtum beim Baumaufstellen sind die Adelsdorfer Kerwasburschen längst bekannt. In den vergangenen Jahren zogen sie ihre Kerwasfichte mit den unterschiedlichsten Gefährten durchs Dorf - ganz traditionell mit einem Traktor, außergewöhnlich mit einem Unimog oder - wie ganz früher üblich - mit zwei Pferden. Für Überraschung sorgten sie auch in diesem Jahr, als sie mit einem Linienbus vom Lebensmittelmarkt Degen aus die Hauptstraße in Richtung Marktplatz entlang fuhren.

Sichtlich Spaß hatten die etwa 50 Burschen beim Trällern ihrer Kerwasliedla im eingenebelten Bus, der dazu mehr oder weniger im Takt wackelte.

Auch Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) ließ es sich nicht nehmen, den Jungs auf ihrer Fahrt ein Stück weit Gesellschaft zu leisten. Er erklärte auch, warum es in diesem Jahr gerade ein Bus geworden ist, der die 22 Meter lange Fichte hinter sich herziehen durfte.

Der Bus, den das Höchstadter Busunternehmen Vogel stellte, kutschiert normalerweise nämlich die Adelsdorfer Schulkinder. "Das ist eine Hommage an unsere Schulbusse hier in Adelsdorf", sagte Fischkal mit einem deutlichen Unterton.

Die Schulbusse hatten am Schuljahresanfang für mächtig Wirbel gesorgt. Schüler, die zur Höchstadter Realschule gebracht werden sollten, wurden aufgrund überfüllter Busse stehen gelassen oder bereits an der Schwedenschanze abgesetzt, von wo aus sie den Weg zu Fuß fortsetzten mussten.

Ein weiteres Detail am "Kerwasbus" sorgte bei aufmerksamen Beobachtern ebenfalls für Gelächter. Denn dort prangte ein irisches Autokennzeichen. Dieses war eine Hinterlassenschaft der irischen Landfahrer, die Anfang September in Adelsdorf Halt gemacht und neben dem zum Nummernschild gehörigen Auto auch jede Menge Müll liegengelassen hatten.

So zogen die Burschen, die sich vorher im Wald mit den traditionellen Haxen gestärkt hatten, mit ihrem Schulbus am Marktplatz ein. Auf den Rücken Schultaschen aus längst vergangenen Tagen, die einige Kerwasburschen auf dem Dachboden ausgegraben zu haben schienen.

Die Last auf den Schultern hielt sie jedoch nicht davon ab, die bunt geschmückte Fichte unter Anleitung von Christoph Mauer in die Vorrichtung am Marktplatz und unter den wachsamen Augen hunderter Zuschauer schließlich in die Höhe zu stemmen. Musikalische Unterstützung lieferten dazu die Adelsdorfer Musikanten.


Vom Wetter unbeeindruckt

Vom teilweise trüben Wetter blieben die feierwütigen Adelsdorfer übrigens unbeeindruckt. Das ganze Wochenende über ließen sie sich die Kerwaslaune nicht verderben. Ob beim Bieranstich mit dem Bürgermeister am Freitag und anschließender Unterhaltung mit Rock, Pop und Oldies mit Josi und Micha von "JAM", beim Feiern mit "Bierkönig"-Künstler DJ Papaoke am Samstagabend oder beim Betz'n raustanzen am Sonntag.

Ein weiterer Kerwa-Höhepunkt findet mit dem Geger rausschlong am Montag statt, bevor mit der Adelsdorfer Kerwa auch die letzte Kirchweih dieses Jahres im Landkreis zu Ende geht.
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