Herzogenaurach
Planungsausschuss

Der Adidas-Campus wächst

Hinter der Spedition Wormser entstehen im Südosten der World of Sports ein Bürogebäude, eine Ergänzung des Mitarbeiterrestaurants und ein Parkdeck.
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Dort, wo hinter den Halle der Spedition Wormser ein neues Parkhaus entstehen soll, arbeiten schon die Baumaschinen. Foto: Bernhard Panzer
Dort, wo hinter den Halle der Spedition Wormser ein neues Parkhaus entstehen soll, arbeiten schon die Baumaschinen. Foto: Bernhard Panzer
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Mit den Bauplänen der Firma Adidas im südöstlichen Bereich der World of Sports beschäftigte sich der Planungsausschuss des Herzogenauracher Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung. Wie Bürgermeister German Hacker (SPD) erklärte, habe der Bebauungsplan seit rund einem Jahr Rechtskraft.

Adidas plant ein Bürogebäude "Office South-East" und für das Mitarbeiterrestaurant weitere Veranstaltungsräume. Im landschaftsarchitektonischen Wettbewerb für die Campusgestaltung erfolgte die Planung des zugehörigen Parkhauses und der Freianlagen mit Einbindung der Gebäude in das Campuskonzept der Konzernzentrale.

Ein herausragendes Element des Gebäude- und Freiflächenkonzeptes stellt laut Hacker die Anlage eines Speicherbeckens dar. Das Speicherbecken, vom Bürgermeister mehrmals als See bezeichnet, soll als bauliche Nebenanlage unterschiedliche Funktionen für die Gebäude im Baugebiet und das Gebiet selbst übernehmen.


Bewässerung und Energie

So soll das Speichervolumen für die Bewässerung der umliegenden rund 48 000 Quadratmeter Rasen- und Pflanzflächen dienen und wird auch Bestandteil des Gebäudeenergiekonzeptes zum Ausgleich von Wärme- Kältespitzen des Gebäudes Meet & Eat mittels Wärmetauscher. Da das geplante Speicherbecken nur zum Teil innerhalb des festgesetzten Gewerbegebietes liegt und auch ein großzügiges Wegenetz geplant ist, wurde eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Der derzeitige Radweg, der durch das Baugebiet führt, wird leicht nach Süden verlegt und führt auch auf einem Damm über das Becken. Der Plan stieß im Ausschuss auf breite Zustimmung und wie Hacker erläuterte, ist das Gebiet bis auf den Umgriff der Firmengebäude öffentlich zugänglich.

Das heißt, die qualitativ hochwertigen Außenanlagen können teils auch von Spaziergängern, Skatern und Radfahrern genutzt werden. "Das Areal wird von breiten Wegen mit einem bewegenden Charakter durchzogen, die auch sportlich genutzt werden können", erläuterte Hacker den Plan. Der Ausschuss stimmte der Änderung zu, der nächste Verfahrensschritt ist die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange.
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