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Kirchweih

Bei der Bucher Kerwa gab's die Attraktionen im Doppelpack

Zwei Bands, zwei Bäume und jede Menge Begeisterung: So feierte der Weisendorfer Ortsteil Buch.
Wenns schmeckt, dann schmeckt's - auch aus eher ausgefallenen Trinkgefäßen - Szene von der Kirchweih im Weisendorfer Ortsteil Buch Fotos: Richard Sänger
 
von RICHARD SÄNGER
Zwei Kirchweihbäume und zwei fetzige Party-Bands bestimmten die Kirchweih im Weisendorfer Ortsteil Buch, der seine Einwohnerzahl am Wochenende vervielfachte.

"Geil, einfach nur geil", schwärmten Karo und Susan von der Bucher Kirchweih. Die zwei Freundinnen tanzten am Samstag bei der Band "Münchner G´schichten" zum Song "Skandal im Sperrbezirk" vor der Bühne im Kirchweihzelt. "Wir waren schon letzte Nacht bis heute früh um drei Uhr bei den Nachtschwärmern", erzählten die beiden 20-jährigen. "Das ist eine der schönsten Kirchweihen überhaupt", schwärmten die beiden jungen Frauen und die vielen jungen Leute im und vor dem Zelt schienen der gleichen Meinung zu sein.


Erste Nacht mit Nachtschicht

So stand am Freitag die Partyband "Nachtschicht" auf der Bühne und am Samstag sorgte die bayerische rockige Band "Münchner G´schichten" für einen Hexenkessel. "Es ist so schade, dass die Kirchweih morgen schon wieder vorbei ist", bedauerte Susan. Eigentlich seien sie wegen der tollen Musik hier, aber den Sascha (Gitarre) und den Andi (Akkordeon und Gitarre) fanden sie "auch ganz süß", verriet Karo noch und zog ihre Freundin zurück zu Tanzfläche.

Was nicht nur die beiden jungen Frauen neben der fetzigen Musik außerdem schätzten, sind die Preise. "In Buch gibt es keine extra Kirchweihpreise, sondern es ist wie im Wirtshaus auch und das kommt an, außerdem werden auch Seidla ausgeschenkt", sagte Tom und reichte seinem Kumpel eine halbe Bier.


Zwei Bäume

Die Kerwa begann am Donnerstag mit der obligatorischen Schlachtschüssel und nach dem Anstich am Freitag sorgte die Nachtschicht für eine lange Partynacht. Am Samstag waren dann die Ortsburschen an der Reihe und holten mit Bürgermeister Heinrich Süß die beiden Bäume. Dabei standen die kleinen Ortsburschen und Madle in nichts nach, nur der Baum war etwas kürzer, aber dafür waren sie beim Singen der Kerwalieder etwas stärker, sie hatten schließlich auch keine lange hinter sich.

Dabei schienen sich die Ortsburschen im Wald etwas verschätzt zu haben. "Wollt ihr mit eurem Baum zum Sägewerk, da draus kann man locker eine Pfetten (Firstbalken) schneiden", fragte Konrad Süß kopfschüttelnd, als die Ortsburschen mit dem mächtigen Baum ankamen. "Die schaffen das schon, die hatten für die Nacht auch genug Kraft", meinte der Bürgermeister schmunzelnd, schließlich dauerte auch für ihn die Nacht etwas länger.


Viel Unterstützung

Der stattliche Baum forderte beim Aufstellen alle Kräfte der Ortsburschen, aber ihnen kamen natürlich ehemalige Ortsburschen und einige kräftige Bucher zu Hilfe und nach nahezu zwei Stunden war der Kraftakt geschafft. Die beiden Bäume wurden auf einer Wiese neben dem Gasthaus Süß vor zahlreichen Zuschauern und mit mehr oder weniger guten Ratschlägen aufgerichtet und die "Kuchenbäckerinnen" versorgten Zuschauer und Aktive mit reichlich Kirchweihgebäck. "Hoffentlich verkauft der Webers Rolf die Wiese nicht als Bauplatz, denn dann gibt's keinen Kerwa-Baum mehr", meinte einer der Ortsburschen, als der Baumverkeilt wurde. Am Montag klingt die Bucher Kerwa mit dem Betzn rausdanz´n und der Band "September" aus.
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