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Wirtschaft

Autogeschäft beflügelt Schaeffler - Industriesparte schwächelt weiter

Am Mittwoch fand die Hauptversammlung von Schaeffler in Nürnberg statt. Es konnten erfreuliche Ergebnisse verkündet werden.
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Am Mittwoch fand die Hauptversammlung von Schaeffler in Nürnberg statt. Es konnten erfreuliche Ergebnisse verkündet werden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Am Mittwoch fand die Hauptversammlung von Schaeffler in Nürnberg statt. Es konnten erfreuliche Ergebnisse verkündet werden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Das Autogeschäft gibt Schaeffler weiter Auftrieb, könnte aber 2017 abflauen. 2016 habe der Kfz-Zulieferer das beste Konzernergebnis seiner Geschichte eingefahren, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Nürnberg. Sorgenkind der Franken bleibt aber die Industriesparte, die einen Umsatzrückgang hinnehmen musste. Da gebe es noch Verbesserungsbedarf, erklärte Rosenfeld.

2016 verbuchte Schaeffler einen Umsatzzuwachs auf 13,3 Milliarden Euro - ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis stieg um 45 Prozent auf 859 Millionen Euro. Dazu hätten vor allem gute Geschäfte in China beigetragen, wo Umsätze mit Automobilkunden um mehr als 24 Prozent zugelegt hätten, sagte Rosenfeld. Von den guten Zahlen profitieren nun auch die Aktionäre: Bei der Hauptversammlung wurde die Anhebung der Dividende von 35 auf 50 Cent je Vorzugsaktie beschlossen.

Im laufenden Jahr habe Schaeffler zwar einen guten Start hingelegt, sagte Rosenfeld. Doch gehe das Unternehmen davon aus, dass sich die "überdurchschnittlich positive Margenentwicklung" beim Autogeschäft 2017 nicht fortsetzen werde. Grund seien neben der Konkurrenz erstmals seit Jahren wieder stark steigende Stahlpreise sowie zunehmende Ausgaben für Forschung und Entwicklung, hieß es.

Die Schaeffler AG ist im MDax der mittelgroßen deutschen Konzerne gelistet und stellt Komponenten für Motoren, Getriebe und Fahrwerke her sowie Wälz- und Gleitlager für die Industrie.
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