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Region  // Erlangen-Höchstadt

Landschaftspflege

Alte Obstsorten sollen wieder vermehrt im Landkreis wachsen

Beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Erlangen-Höchstadt ist die Welt noch in Ordnung. Der Vorstand wurde komplett im Amt bestätigt.
Alexander Tritthart (l.) und Otto Tröppner (r.) dankten Waltraud und Werner Bär sowie Frank Münch (v. l.) für die Teilnahme an der offenen Gartentür. Foto: Richard Sänger
 
von RICHARD SÄNGER
Die 23 Vereine des Landkreises mit über 4773 Mitgliedern sind mit der Arbeit der Verbandsleitung offensichtlich zufrieden, wie die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung in Münchaurach eindrucksvoll bewiesen.
Bei den Neuwahlen wurde das Team um den Kreisvorsitzenden Otto Tröppner bestätigt, lediglich bei den Beisitzern gab es Veränderungen. Obwohl der Zweite Vorsitzende Herbert Lawrenz gerne sein Amt aufgegeben und die Funktion eines Beisitzers übernommen hätte, fand sich kein Kandidat. "Der Otto und ich werden in vier Jahren aus Altersgründen nicht mehr kandidieren und es wäre gut, wenn sich ein Jüngerer einarbeiten würde", appellierte Lawrenz an die Versammlung. Allerdings blieb sein Ruf ungehört.
Landrat Alexander Tritthart (CSU) lobte die Obst- und Gartenbauvereine dafür, dass sie sich aktiv für den Schutz und den Erhalt von Natur und Umwelt einsetzen würden. Deswegen unterstütze der Landkreis "die wertvolle ehrenamtliche Arbeit des Kreisverbandes mit jährlich 2500 Euro".


"Fränkische Nationalfrucht"

Wie Jutta Sulzer vom Sachgebiet für Gartenbau und Landschaftspflege des Landratsamts erläuterte, wird neben der Erhaltung der Kulturlandschaft und Jugendarbeit insbesondere Wert auf eine nachhaltige und umweltgerechte Förderung des Obst- und Gartenbaues Wert gelegt. So soll die nahezu aus den Obstgärten nahezu verschwundene und historische Sußbirne, ein mehrere Jahrhunderte alte "fränkische Nationalfrucht", wieder vermehrt gepflanzt werden.
Wie überhaupt in den nächsten Jahren vor allem wieder alte Obstsorten mehr Beachtung finden werden, wie Lawrenz erklärte. Dazu werde sich der Kreisverband um Reiser der alten Birnen- und Apfelbäume kümmern, die dann den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. In den vergangenen Jahren bereits 350 verschiedene Apfelsorten und 150 Birnensorten gepflanzt.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Otto Tröppner an die Veranstaltungen des Kreisverbandes und Herbert Lawrenz zeigte bei seinem Vortrag die Gärten der "offenen Gartentür" des vergangenen Jahres. Beim Obst- und Gartenbauverein Weisendorf, bei Werner und Waltraud Bär in Frimmersdorf, bei Regina Graumann in Höchstadt, bei Bettina und Hans-Peter Badstuber in Röttenbach sowie bei Theodor Betz in Heroldsberg war das Gartentor geöffnet. Für die Teilnehmer gab es vom Kreisverband eine Gartenkeramik und einen blühenden Pflanzkorb. Der Kreisvorsitzende bedauerte, dass bis jetzt nur drei Anmeldungen zur offenen Gartentür 2017 eingingen.
Kreisjugendleiterin Tanja Pförtner berichtete aus den Veranstaltungen des Vorjahres und bat um weitere Anmeldungen zur Fahrt "Natur und Umwelt erleben" in den Wildpark Hundshaupten.
Tröppner betonte, dass auch die inzwischen elf Baumwarte im Landkreis noch Verstärkung brauchen könnten. In seinen Augen wäre es ideal, wenn jeder Ortsverband einen eigenen Baumwart ausbilden würde.

Wahlergebnis: 1. Vorsitzender: Otto Tröppner, 2. Vorsitzender: Herbert Lawrenz, Geschäftsführerin: Sonja Peschke, Kassiererin: Käthe Billner, fachliche Beratung: Jutta Sulzer, Beisitzer: Viktor Peschke, Elke März-Fährmann, Detlef von Witzleben, Kathrin Nißlein, Kreisjugendleiterin: Tanja Pförtner
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