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Stadtpfarrei bereitet sich auf Allerheiligen vor

Mit einer neuen Gottesdienstordnung begeht heuer die Katholische St. Georgspfarrei Höchstadt das Allerheiligenfest: Am Donnerstag, 1. November, wird es zum Feiertag Allerheiligen nur einen Gottesdienst geben und zwar am frühen Nachmittag um 13.30 Uhr. Daran schließt sich der Zug zum Friedhof an, wo für die Verstorbenen Gebete gesprochen werden.
Helga Geier übergibt ihr besticktes Tuch für den Ort der Erinnerung an  Dekan Kilian Kemmer im linken Seitenschiff der Stadtpfarrkirche, wo der Toten in besonderer Weise gedacht wird.       Foto: Matthias Barth
 

Am Abend des Allerheiligenfestes wird um 18 Uhr für die Verstorbenen ein Rosenkranzgebet auf dem Höchstadter Friedhof stattfinden. Auf dem Etzelskirchner Friedhof "An der Birkach" beginnen der Friedhofsgang und das Totengedenken am Allerheiligentag um 15 Uhr. Bereits am Mittwochabend um 19 Uhr besteht die Möglichkeit, die Vorabendmesse zum Fest in der Stadtpfarrkirche zu besuchen. Auch am Allerseelentag am kommenden Freitag, 2. November, werden Gottesdienste zum Gedenken an die Verstorbenen in der Stadtpfarrkirche angeboten: um 8.30 Uhr und um 10.30 Uhr sowie am Abend - besonders auch für Berufstätige - um 19 Uhr.

Wochenlange Handarbeit


Rechtzeitig zu Beginn des Totenmonats November erhielt die Stadtpfarrkirche ein wertvolles Geschenk: Für den Platz der Erinnerung, an dem das Totenbuch mit den Andachtsbildern der Verstorbenen des aktuellen Kalenderjahres ausliegt, bestickte Helga Geier vom Frauenstickkreis der Pfarrei in wochenlanger Handarbeit ein schwarzes Tuch als Hülle für das Stehpult. Darauf stickte die Handarbeitskünstlerin die Worte eines der ältesten Totengebete: "Herr gib Ihnen die ewige Ruhe!".
Erfreut und dankbar zugleich zeigte sich Dekan Kilian Kemmer für die erneute Bereicherung der Stadtpfarrkirche durch ein Mitglied des Stickkreises. Dieses "kleine und großartige Kunstwerk wertet den Ort der Erinnerung in unserem linken Seitenschiff ungemein auf und bringt die bleibende Wertschätzung gegenüber unseren Verstorbenen noch deutlicher zum Ausdruck".

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