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Besinnlichkeit

Adelsdorfer Musikanten begeisterten beim Weihnachtskonzert

Die Adelsdorfer Musikanten begeisterten bei ihrem Weihnachtskonzert in St. Stephanus.
Die Adelsdorfer Musikanten spielten in der voll besetzten Kirche. Foto: Johanna Blum
 
von JOHANNA BLUM
Zu "einer Stunde der Besinnlichkeit, der Gelassenheit, der Ruhe und des Ankommens" lud Heidi Völlner die Besucher des Weihnachtskonzerts der Adelsdorfer Musikanten ein. Und die Vorsitzende hatte nicht zu viel versprochen, denn die Musiker boten in der Kirche St. Stephanus ein wirklich festliches, stimmungsvolles Programm.

Zur Eröffnung erinnerte das Ensemble an zwei berühmte Komponisten, deren 200. Gedenktag in diesem Jahr gefeiert wurde. Der Triumph-Marsch aus Aida von Giuseppe Verdi (1813 gestorben) ließ die Zuhörer gekonnt in den typischen Klang der italienischen Musik eintauchen. Gleich im Anschluss folgte der "Einzug der Gäste auf der Wartburg" von Richard Wagner, dessen Geburtstag sich heuer zum 200. Mal jährte.

Die Advents-Fantasie von Roland Kernen verbreitete eine vorweihnachtliche Stimmung und gleich darauf öffnete sich die Tür zur Weihnachts-Suite von Manfred Schlenker. Die Melodien flossen gemessenen Schrittes dahin, wurden schneller und näherten sich immer mehr den Jubelklängen zum Christfest. Zwischen den einzelnen Musikstücken sprach Monika Herzig erläuternde Texte zur Musik und zu den Komponisten oder sie trug besinnliche Geschichten vor.

Immer weihnachtlicher wurde es, und bei den drei Bildern "Marsch der Zinnsoldaten", "Tanz der Rohrflöten" und "Trepak" aus dem Ballett "Der Nussknacker" von Piotr Iljitsch Tschaikowsky konnte man sich mit geschlossenen Augen die Geschichte von Klara, dem Nussknacker und dem Mäusekönig vorstellen. In das bekannte Lied "Tochter Zion" von Georg Friedlich Händel durften alle Gäste mit einstimmen und so kamen unter dem Adventskranz im Gotteshaus echte Weihnachtsgefühle auf.

Die Petersburger Schlittenfahrt von Richard Eilenberg brauchte keinen Schnee, um in die winterliche Stimmung eintauchen zu lassen. Peitschenknall, Schlittenglöckchen und Pferdegetrappel - eine rasante Fahrt durch den tief verschneiten Wald im winterlichen Russland sollte den Abschluss des wunderschönen Konzertes bilden. Stehender Applaus forderte nicht nur eine, sondern sogar zwei Zugaben.

Der "Abendsegen" aus Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck zauberte noch einmal eine besinnliche, fast andächtige Stimmung, und dann erhob sich wirklich keiner, um zu gehen. Erst nach der Wiederholung von Tschaikowskys "Nussknacker - Tanz der Rohrflöten" war der musikalische Genuss zu Ende. Draußen auf dem Kirchplatz erwartete die Besucher dann Glühwein oder Punsch, und so konnten sie das wunderschöne Konzert gemeinsam nachwirken lassen.

zum Thema "Weihnachten"



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