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Kulturausschuss

Adelsdorfer Behindertenbeauftragter sucht einen Nachfolger

Nach fast zehn Jahren als Behindertenbeauftragter der Gemeinde Adelsdorf blickte Klaus Keil auf seine Tätigkeit zurück.
Klaus Keil (r.) bekam für seine zehnjährige Tätigkeit als Behindertenbeauftragter ein Geschenk von Bürgermeister Karsten Fischkal. Foto: Pauline Lindner
 
von PAULINE LINDNER
Zum Jahresende legt der langjährige Gemeinderat dieses Amt nieder. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) dankte ihm in der Sitzung des Ausschusses für Vereine, Kultur und Soziales ausdrücklich mit Urkunde und Geschenk.
Da Keils wachsamer Blick auf Barrieren und Hürden auf vieles aufmerksam gemacht hat, wodurch behinderte Menschen zusätzlich eingeschränkt werden, soll baldmöglichst ein Nachfolger gefunden werden. Einen Teil dieser Aufgaben übernimmt schon jetzt der Seniorenbeirat, der sich mit dem Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Georg Hammer, vor einem halben Jahr neu konstituiert hat.
In den Berichten beider wurden mehrfach bewegungstechnische Probleme im Ortskern angesprochen. Ob mit Kinderwagen oder mit Rollator, wegen gewagt parkender Autos oder vorstehender Schwellen muss des Öfteren bei einem Weg auf die Straße ausgewichen werden. Keil möchte hier einen "Komfortstandard für alle Menschen" erreichen.


Rathausumbau bewältigt

"Der Gesunde denkt oft nicht daran", ist seine Erfahrung aus zehn Jahren, als er auf die - inzwischen beseitigte - Unfallgefahr am Eingang der Aischgrundhalle hinwies oder auf mehrstufige Hauseingänge ohne Geländer. "Ich bin froh, dass wir den Umbau des Rathauses barrierefrei geschafft haben", sagte Keil über die umfangreichste Aufgabe. Dabei hat er eine differenzierte Erfahrung gemacht. "Problemlösungen für eine Art von Behinderung können für anders eingeschränkte erschwerend sein." Das fiel ihm besonders bei fühlbaren Markierungen für Blinde auf, die den Rollstuhlfahrer abbremsen.
Viel Zeit und Mühe steckte Keil in den Adelsdorfer Abschnitt des Landkreis-Online-Portals "Hürdenlos". 82 Örtlichkeiten und Dienstleistungen nahm er dafür in Augenschein. Diese Auflistung zu überprüfen und zu ergänzen, trug Keil gleich dem Seniorenbeirat an.
"Schwachpunkte aufspüren", hat sich der Seniorenbeirat zum Zeil gesetzt. Hammer geht deshalb bei Vereinen und Organisationen vorbei. Dabei wurden unter anderem folgende Punkte an ihn herangetragen: Ältere Männer hätten gern eine öffentliche Toilette, die mit Rollator zugänglich ist. Oft gewünscht werden auch Ruhemöglichkeiten im Ortskern in nicht allzu großen Abständen.
Ein Fahrdienst zum Einkaufen wurde auch öfters genannt. Doch das gibt es bereits als Angebot der generationenübergreifenden Aktivitäten unter dem Namen "Genial". Hier liegt wohl ein Kommunikationsmangel vor, kam im Ausschuss auf.
Sitzbänke, öffentliches WC und ähnliches sind nach Bürgermeister Fischkal Fixpunkte des Ortsentwicklungskonzepts, an dessen Erstellung gearbeitet wird. "Es gibt viele Angebote, aber sie sind zu wenig bekannt", antwortete Fischkal auf die vielen Anregungen. Er verwies auf den Sozialatlas des Kreises und die gemeindliche Homepage. Wenn der Seniorenbeirat hierzu eine ortsbezogene Broschüre aufbaue, werde das geschätzt.
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