Wenn Brose Bamberg unterwegs in Oberfranken ist, dann ist für die Kids großer Spaß garantiert. So nutzten am vergangenen Mittwoch ganze zehn Klassen der Veit-vom-Berg-Grund- und Mittelschule und des Don Bosco Sonderpädagogischen Förderzentrums ihre Chance und verbrachten den Vormittag mit den Brose-Jugendtrainern.

Mitgebracht hatten sie Inhalte der "Bamberger Ballschule": Ein einzigartiges Konzept in Basketball-Deutschland, das Brose Bamberg in der zweiten Saison verfolgt. Die "Bamberger Ballschule" basiert auf dem renommierten Modell der Heidelberger Ballschule und ist ein ballsportartübergreifender Unterricht, der Schülerinnen und Schülern der ersten und zweiten Klasse allerdings verstärkt einen Einblick in die Sportart Basketball vermittelt.

Die Schulklassen konnten sich an insgesamt fünf verschiedenen Stationen ausprobieren und lernten dabei die verschiedensten Bewegungsformen kennen: Während beispielsweise beim "Krabbenfangen" Schnelligkeit und Wurfgeschick gefragt war, ging es beim "Eistütenlauf" mittels Hütchen und Basketbällen um Ballgefühl und Balance. Aber auch das Hauptelement des Basketballs, das Werfen, kam nicht zu kurz: Auf höhenverstellbaren Minikörben durften die Jungen und Mädchen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Hochmotiviert hörten die Kinder den Basketballtrainern zu, probierten sich an den verschiedenen Übungen aus und feuerten sich gegenseitig an.

Für besonders große Augen sorgte Nachwuchsspieler Andreas Nicklaus, der aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Brose Bamberg e.V. absolviert und als Jugendleistungsspieler im Bamberger Nachwuchsprogramm auf Korbjagd geht. Während er am Wochenende für die Baunach Young Pikes aktiv ist, sind Schulaktionstage wie dieser in Uehlfeld die tägliche Arbeit des 18-jährigen.


Wie fühlt sich das an?

Erstaunt waren die Kinder besonders von der Körpergröße des Nachwuchsspielers und hatten dabei nur eine Frage: Wie fühlt es sich eigentlich an, so groß gewachsen zu sein? Eine passende Antwort konnte der 2,17-Meter-Mann nicht geben, aber er hofft, dass die Kinder ihn als Vorbild nehmen und nun selbst mit dem Ball zu Werke gehen: "Auch hier an der Veit-von-Berg-Grundschule haben wir eine Ballschule, die einmal wöchentlich stattfindet. Hoffentlich sehen wir viele Kinder der gestrigen Aktion dort wieder."

Der Brose Bamberg e.V. zeichnet sich für alle Jugendaktivitäten des deutschen Meisters Brose Bamberg verantwortlich. Pro Jahr bewegt der Verein rund 13 000 Kinder und Jugendliche und bleibt dabei seinem Motto "Nachwuchs begeistern & fördern" treu. Mit dem Ziel, die nächste Bamberger Basketballgeneration auf ihrem Weg zu begleiten, führt der Verein Projekte im Schul-, Breiten- und Jugendleistungssport durch und engagiert sich in einer Vielzahl von sozialen Projekten.

Mit dem Projekt "Bamberger Ballschule presented by Heidelberger Ballschule" hat der Brose Bamberg e.V. ein neues und einzigartiges Konzept auf den Weg gebracht, das Schülerinnen und Schülern der ersten und zweiten Klasse neben der Vermittlung von ballsportartübergreifenden Elementen auch einen Einblick in die Sportart Basketball ermöglicht. Teil dieses Konzeptes sind die Ballschultage, die die Kinder für die wöchentlichen Ballschultrainingseinheiten an ihrer Schule begeistern soll.

Mehr Informationen zum Verein, der Mitgliedschaft und den Nachwuchsprojekten gibt es unter verein.brosebamberg.de