Wohlbach
3. Tischtennis-Bundesliga Süd

Wohlbach geht trotz guter Leistung leer aus

Mit 4:6 verliert der TTC zu Hause gegen den Tabellenzweiten.
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Mit zwei Einzelsiegen zeigte Richard Vyborny eine starke Leistung und lieferte gegen Zibrat sein bisher bestes Spiel für den TTC. Foto: Horst Marr
Mit zwei Einzelsiegen zeigte Richard Vyborny eine starke Leistung und lieferte gegen Zibrat sein bisher bestes Spiel für den TTC. Foto: Horst Marr

Der TTC Wohlbach zeigte gegen Grünswettersbach eine sehr gute Leistung. Obwohl GC Foerster berufsbedingt nicht dabei sein konnte, wäre mindestens ein Punkt gerecht gewesen. Effeltrich und Bayern München trennen sich Unentschieden. Leiselheim verliert in Wöschbach.
Gegen Grünwettersbach ging in der letzten Saison immer was und das war auch die Hoffnung der TTC-Herren. Ursprünglich sollte Maceji Sinicki für ihn spielen, doch dann stand Marc Seidler kurzfristig zur Verfügung.
Die Hoffnung, trotzdem etwas zu reißen, war nicht unbegründet. Leider fehlte dem TTC zweimal das Glück, um ein besseres Ergebnis zu erreichen. So hatte Wohlbach schon beim Aufstellungspoker um die Doppelspiele das Nachsehen. Trotz tiefgreifender Analyse, wie der Gegner seine Doppel aufstellen wird, ging die Rechnung nicht auf. So mussten Richard Vyborny und Yevgeniy Christ gegen Zibrat/Spieß spielen und nicht wie geplant, gegen die Abwehrspieler Bluhm/Kleinert.
Damit war das Ziel mit 1:1 aus den Doppelspielen zu kommen, nur noch sehr gering, was sich dann auch bestätigte. Beide Wohlbacher Doppel kamen mit den Spielanlagen der Gegner nicht zurecht und es stand 0:2.
In den beiden folgenden Einzelspielen konnte Wohlbach zumindest den Anschluss halten. Richard Vyborny erteilte den Abwehrspieler Bluhm regelrecht eine Lehrstunde. Grozdan Grozdanov spielte gegen Zibrat, einem der besten Spieler der 3. Bundesliga, zwar sehr gut mit, doch am Ende hatte er in jedem Satz knapp das Nachsehen.
Beim Stand von 1:3 ging es nach der Pause weiter. Auch Yevgeniy Christ zeigte, wie man gegen Abwehrspieler agieren muss und siegte gegen Kleinert glatt mit 3:0. Ein Match auf Augenhöhe lieferte sich Marc Seidler in den ersten drei Sätzen gegen Spieß. Der erste Satz ging an den Wohlbacher. Im zweiten und dritten führte er jeweils, doch Spieß hatte am Ende mit 11:9 und 13:11 knapp die Nase vorne. Im vierten kam dann der Einbruch.
Alle Zuschauer waren nun gespannt, wie sich Richard Vyborny gegen Zibrat schlagen wird. Mit unheimlichen Ballgefühl und der richtigen Taktik krönte der Wohlbacher Neuzugang mit einem 3:0-Sieg seine Tagesleistung und verkürzt gleichzeitig auf 3:4. Jetzt war Grozdan Grozdanov gefordert gegen Bluhm auszugleichen.
Im ersten Satz lag er 10:8 vorne und musste sich noch mit 10:12 geschlagen geben. Den zweiten und dritten Satz gewann er mit langen Ballwechseln und zur Freude der Zuschauer gegen den immer stärker werdenden Abwehrstrategen. Im vierten lag Grozdanov mit 7:5 in Führung und spätestens ab da, war der Faden gerissen. Hier fehlte dem TTC zum zweiten Mal das Glück an diesem Tag. Statt 4:4 stand es jetzt 3:5.
Yevgeniy Christ konnte mit seinem zweiten Einzelsieg nochmal auf 4:5 verkürzen, doch Marc Seidler musste gegen Kleinert seinem Trainingsrückstand Tribut zollen und konnte nichts ausrichten. Am Ende waren es ganz knappe 309 zu 310 Bälle und 16:18 Sätze, die das Spiel für Grünwettersbach entschieden. Pech für Wohlbach. Ein Punkt wäre mindestens verdient gewesen. Alles im allen zeigte der TTC eine sehr gute Leistung mit zwei herausragenden Akteuren Vyborny und Christ. Mit dieser Einstellung sollte auch in zwei Wochen im letzten Vorrundenspiel in Mühlhausen noch ein Sieg möglich sein.

TTC Wohlbach gegen ACV Grünwettersbach II 4:6

Die Doppel:
Grozdanov / Seidler - Bluhm / Kleinert 6:11, 11:8, 6:11, 6:11
Vyborny / Christ - Zibrat / Spieß 6:11, 4:11, 5:11.
Die Einzel:
Vyborny - Bluhm 11:5, 11:3, 11:1.
Grodanov - Zibrat 9:11, 10:11, 7:11.
Christ - Kleinert 11:8, 14:12, 11:6.
Seidler - Spieß 13:11, 9:11, 11:13, 4:11.
Vyborny - Zibrat 11:2, 11:6, 12:10.
Grozdanov - Bluhm 10:12, 11:8, 11:6, 7:11, 7:11.
Christ - Spieß 11:7, 11:7, 11:7.
Seidler - Kleinert 5:11, 5:11, 10:12.

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