Coburg
Jahresausstellung

Vielfältiger Coburger Kunstverein

Der Natur auf der Spur ist der Kunstverein mit seiner Jahresausstellung 2017. Ebenso eindrucksvoll aber geht er auch Wege zur Abstraktion.
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Anina Göpel: Schwestern. Aquarell. Zu sehen bei der Jahresausstellung des Coburger Kunstvereines. Carolin Herrmann
Anina Göpel: Schwestern. Aquarell. Zu sehen bei der Jahresausstellung des Coburger Kunstvereines. Carolin Herrmann
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Weitere Kapitelüberschriften gliedern sinnvoll die Fülle der im Ausstellungspavillon am Hofgarten gezeigten 144 Kunstwerke von 84 Künstlern.
Die Selbstdarstellung der Mitglieder des Kunstvereines ist alljährlich kein leichtes Unterfangen. Eine Jury wählt aus den eingereichten Werken aus. Es gibt keine thematische Begrenzung, so dass die dann präsentierte Schau stets heterogen bleibt, im besten Sinne aber eben vielfältig und eindrucksvoll, bis hin zu den fliegenden Filzfischen von Irene Reinhardt.
Nicht alle vertretenen Künstler sind ja Profis, über die Jahre der Betrachtung hinweg hat man aber den Eindruck, dass das Niveau insgesamt deutlich gestiegen ist, was auf die Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung mit Kunst und technischen Fortschritt eben nicht nur der "studierten" Künstler verweist. Zu finden sind auch heuer neben Beteiligungen aus der ganzen Bundesrepublik überraschende junge Künstler aus der Region, Anina Göpel mit ihren großen Schwarzweiß-Aquarellen etwa, die wie Grafiken wirken. Oder die hoffnungsvolle Marina Abramova aus Untersiemau.
Die Coburger Sommerakademie tut offensichtlich ihre Wirkung, Einflüsse namhafter Künstler aus der Region sind zu erkennen, bisweilen möchte man geradezu von "Schulen" sprechen. So fallen immer wieder Gerd Kanz-Schüler ins Auge, sehr überraschend etwa der "Herbstzauber am Madison-Square-Garden" von Olga Rotter aus Seßlach.
Der Saal im Parterre ist übrigens einer großen Videoinstallation der aus Coburg stammenden, international gehandelten Natalie Gutgesell vorbehalten.
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