Sonnefeld
Fussball-Landesliga Nordost

Sonnefeld kassiert bei 1:4-Pleite drei Tore nach Standards

Trotz eines Traumstarts und einer engagierten Leistung musste der TSV Sonnefeld am ohne Punkte im Gepäck die Heimreise von der SG Quelle Fürth antreten.
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Emre Özdemir vom TSV Sonnefeld (rechts) im Duell mit dem Fürther Christian Haag  Foto: fussballn.de/ Simon Koegel
Emre Özdemir vom TSV Sonnefeld (rechts) im Duell mit dem Fürther Christian Haag Foto: fussballn.de/ Simon Koegel
Trotz eines Traumstarts mit Traumtor durch Aykut Civelek (1.) und einer durchaus engagierten Leistung musste der TSV Sonnefeld am Samstagabend ohne Punkte im Gepäck die Heimreise von der SG Quelle Fürth antreten.
Frank Kirschner führte die ehemaligen Versandhaus-Kicker mit drei Treffern zum 4:1-Heimsieg, wobei er stets ruhende Bälle verwandelte. "Wir haben durch zwei Elfmeter und einen Freistoß 1:4 verloren und am Ende weißt du gar nicht, warum du verlierst", sagte Sonnefelds Spielertrainer Bastian Renk nach der Partie. "Wir gehen 1:0 in Führung, hatten danach zwei riesige Chancen zum 2:0, machen sie aber nicht und bekommen dann in der 45. Minute einen sehr ärgerlichen Elfmeter gegen uns. In der zweiten Halbzeit waren wir auch wieder gut im Spiel und bekamen dann den zweiten Elfmeter gegen uns. Das sind Kleinigkeiten, die solch ein Spiel entscheiden. Da merkt man einfach, dass wir noch nicht in der Landesliga angekommen sind. Es ist extrem bitter, dass sich die Mannschaft nicht belohnt für ihre Leistung."

SG Quelle Fürth -
TSV Sonnefeld 4:1 (1:1)

Besser hätte der Start für den Aufsteiger nicht sein können: Aykut Civelek versteckte seine Klasse nicht lange. 28 Meter vor dem Gehäuse der Fürther jagte er den Ball genau in den Winkel und sorgte mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" für Jubel beim Sonnefelder Anhang.

Dieser wäre wohl sogar noch etwas optimistischer für die folgenden 88 Minuten gewesen, wenn Civelek nach einem tollen Solo nicht am starken Fürther Schlussmann Pröll gescheitert wäre.

Die favorisierten Hausherren hatten in der Folge mehr vom Spiel, während Sonnefeld mit der Führung im Rücken taktisch geschickt auftrat. So gelang es dem Team um Bastian Renk die Quelle aus dem Spiel heraus weitgehend vom Strafraum fernzuhalten. Bitter für die Gäste, dass die Führung den ersten Durchgang nicht mehr überdauerte. Der auffällige Kirschner wurde im Strafraum gelegt und verwandelte mit einer Portion Glück zum 1:1-Pausenstand.

Spielertrainer Renk fand dort wohl die richtigen Worte, denn wiederum kam seine Truppe besser aus der Pause. Renk selbst setzte einen Schlenzer aus guter Position etwas zu hoch an und verschonte Fürth mit einem erneuten Schock. Danach setzte sich das Drehbuch der ersten Hälfte fort. Quelle übernahm die Initiative, Sonnefeld blieb geduldig und defensiv diszipliniert.


Sonnefeld nutzt Überzahl nicht

Als dann nach 66 Minuten Fürths Höhenberger nach wiederholtem Foulspiel vom Platz musste, schien der Matchplan des TSV zu fruchten.
Doch die Gastgeber zeigten sich von der Unterzahl unbeeindruckt und Hutter war es, der Haag geschickt in Szene setzte, welcher nur auf Kosten eines weiteren Elfmeters gestoppt werden konnte (70.). Diesmal verwandelte Kirschner sicher und das Spiel war gedreht.

Im Anschluss bewahrte Torwart Jacob Sonnefeld mit einer tollen Fußabwehr vor dem 1:3. Zudem traf Fürths Reinholz mit einem Freistoß die Querlatte (79.), ehe Haag schließlich doch auf 3:1 für Fürth stellte (82.).
Pech hatten die Gäste bei einem Lattentreffer vom kurz vorher eingewechselten Beland, dessen Flanke über Keeper Pröll hinweg ans Aluminium klatschte. Ein Comeback des tapferen Neulings war allerspätestens in der 87. Minute vom Tisch. Da trat Kirschner zum Freistoß an und versenkte diesen aus 23 Metern zum 4:1-Endstand.


SG Quelle Fürth - TSV Sonnefeld 4:1 (1:1)

SG Quelle Fürth: Pröll, Seiler, Meyer, Särchinger (55. Jassmann), Reinholz, Höhenberger, Kirschner, Schimm (90. Würkert), R. Hutter, Vidal-Camejo (55. Turhan), Haag
TSV Sonnefeld: Jacob, Kunick (76. Beland), Simitci, Zapf, Civelek, Scheler, Rödel, Renk, E. Özdemir, Thyroff (72. Graf), Steiner
Tore: 0:1 Civelek (1.), 1:1 Kirschner (45., Foulelfmeter), 2:1 Kirschner (70., Foulelfmeter), 3:1 Haag (82.), 4:1 Kirschner (87.)
Schiedsrichter: Christopher Hienz (SC Brünnau)
Zuschauer: 120
Gelb-Rote Karte: Höhenberger (Wiederholtes Foulspiel, 66.). / -
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