LKR Coburg
Fusball-Kreisliga

SC Ebersdorf bläst zur Aufholjagd

Der Trainer des SC Ebersdorf, Markus "Hasi" Reißenweber, will trotz vier Punkten Rückstand noch den 2. Platz und damit die Relegation erreichen
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Markus "Hasi" Reißenweber, Ebersdorfer Trainer Foto: privat
Markus "Hasi" Reißenweber, Ebersdorfer Trainer Foto: privat
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Runde 2 nach dem Winterschlaf - die Kreisliga Coburg/Lichtenfels bietet auch am Sonntag um 15 Uhr acht spannende Spiele. Spitzenreiter Meeder empfängt Ketschendorf (3.) und auch im Tabellenkeller stehen mit Rodach (12.) gegen Fürth (11.) und Heilgersdorf (15.) gegen Großgarnstadt (14.) direkte Abstiegsduelle bevor.
Letzte Woche stand der Spieltag unter dem Motto "Aufstand der Kellerkinder". Die punktgleichen Schlusslichter Heilgersdorf und Schwabthal sind durch ihre überraschenden Auswärtssiege wieder in Schlagdistanz zum Relegationsplatz.


"Lebensversicherung" Schramm

Beide wollen zu Hause nun nachlegen. Der SVH baut dabei auf Routine und holte mit dem 36-jährigen Marco Schramm seine einstige "Lebensversicherung aus dem Ruhestand".

Coach Detlef Meißner weiß, dass daheim gegen Großgarnstadt der nächste Dreier möglich ist. Darauf hofft auch der Schwabthaler SV. Nach dem Derbysieg in Staffelstein wollen die Kicker um Torgarant Schaller nun den Fehlstart der Einberger perfekt machen.

"Der Klassenerhalt steht an erster Stelle." Diese Aussage von Ahorns Coach Marcus Scheffler zeigt, dass die Blickrichtung der Spvg nach hinten geht. Mit einem Erfolg gegen den TSV Staffelstein könnten Heintze & Co einen ersten Schritt zum Ziel machen.

Ebenso interessant ist das Duell der Aufsteiger zwischen Rodach und Fürth am Berg. Während die "Löwen" nach mäßigem Start nun schon 17 Punkte sammeln konnten, ist die Fürther Starteuphorie verflogen und das Minimalziel für Sonntag muss lauten, mindestens den einen noch vorhandenen Zähler Vorsprung auf die Badstädter zu verteidigen.

Im Coburger-Stadtderby lastet der Druck deutlich mehr auf den Schultern der Landesliga-Reserve als auf den Locals. Nur ein Pünktchen Vorsprung vor dem Relegationsplatz sind kein wirkliches Ruhepolster. Personell dürfte es aber diese Woche besser ausschauen und Coach Oliver Bernhardt muss vermutlich nicht selbst wieder ran.

"Richtig geil!" - so bezeichnete der stolze Spielertrainer Patrick Schuberth den 1:0-Sieg gegen Ebersdorf und nun wird am Buchberg der Traum von Platz 2 sicher intensiver. Allerdings hängen nun in Meeder die Trauben noch höher. Im Hinspiel gab es eine 0:5-Abreibung für den SV Ketschendorf und die Schiller-Elf blieb auch im neuen Jahr auf Erfolgskurs.

Natürlich drücken die Verfolger aus Pfarrweisach die Daumen für den SVK, denn bei einem Ausrutscher des Tabellenführers könnte das Polster auf drei Punkte schrumpfen, wenn zeitgleich Pfarrweisach seine Hausaufgabe gegen die TSG Niederfüllbach meistert.

Wem die Sylvianer die Daumen drücken sollen, ist schwer zu sagen, denn die Auftaktpleite macht die Aufholjagd nach ganz vorne nicht leichter. Ob die interne Zielvorgabe schon auf Rang 2 korrigiert wurde, ist unbekannt, doch Coach Markus "Hasi" Reißenweber will auf jeden Fall aufsteigen - egal wie. Die Aufholjagd soll nun gestartet werden.

Sicher ist deshalb auch, dass im Spiel gegen den TBVfL Neustadt/Wildenheid Scheller, Dalke, Pöche und Co. unbedingt gewinnen müssen, um den Kontakt nicht weiter abreißen zu lassen. Auf der anderen Seite starten die Puppenstädter erst jetzt nach der Winterpause und hatten eine durchwachsende Vorbereitung. Dennoch ist Trainer Marco D`Antimini Optimist und erinnert seine Schützlinge an das 1:1 im Hinspiel. nh
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