Coburg
3. Handball-Liga

Devise des HSC Coburg II: zwei aus drei

Für den Klassenerhalt müssen die Coburger wohl zwei der verbleibenden drei Spiele gewinnen. Am Sonntag ist Burgdorf zu Gast in der Vestestadt.
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Jetzt zählt es für den HSC 2000 Coburg II: Nur bei einem Heimsieg gegen Burgdorf scheint der Klassenerhalt noch realistisch.  Foto: Iris Bilek
Jetzt zählt es für den HSC 2000 Coburg II: Nur bei einem Heimsieg gegen Burgdorf scheint der Klassenerhalt noch realistisch. Foto: Iris Bilek
Als die HSC-Reserve nach dem Hinspiel in Burgdorf Anfang Dezember nach einem der wenigen schlechten Spiele (28:35-Niederlage) die Heimreise antreten musste, war alles noch in bester Ordnung. Die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke befand sich in der sicheren Zone der 3. Handball-Liga Ost, vor der HSG Hanau, dem HSC Bad Neustadt und auch vor der SG LVB Leipzig.

Mittlerweile hat sich die Lage der Coburger allerdings verschärft, denn die Leipziger rangieren nun mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Drittletzten aus der Vestestadt, während sich Hanau und Bad Neustadt bereits gerettet haben. Die Coburger können den Klassenerhalt zwar immer noch erzwingen, müssen aber als Voraussetzung das Rückspiel gegen den TSV Burgdorf II am Sonntag um 16 Uhr vor heimischer Kulisse gewinnen. "Wir brauchen zwei Siege aus den verbleibenden drei Begegnungen, daran gibt es gar kein Gewackel", gibt HSC-Coach Ralf Baucke die klare Marschroute vor.

Mit einem Sieg könnte sich seine Mannschaft wieder vor die Leipziger setzen, die zu Hause gegen den Zweiten aus Hildesheim klarer Außenseiter sind. Schützenhilfe gab es für die HSC-Reserve zuletzt vom MSG Groß Bieberau/Modau, dem übernächsten Gegner der Coburer, der mit einem 38:30-Erfolg im Nachholspiel gegen MSG Groß-Umstadt (15:39 Punkte) bereits verhinderte, dass der HSC (16:38) auf den vorletzten Rang rutschte. Gute Chancen auf Punkte hat Groß-Umstadt auch am Samstag in der Partie beim Tabellenvierten HF Springe nicht, so dass es die Baucke-Truppe wohl selbst in der Hand hat, mit einem Sieg gegen Burgdorf für eine bessere Ausgangsposition zu sorgen. Der Druck sollte dabei keine zu große Rolle spielen, denn zu verlieren haben die HSC-Akteure in ihrer jetzigen Situation nicht mehr viel. Deshalb sollte bei den Spielern die Unbekümmertheit Vorrang genießen.


Verstärkung aus 1. Mannschaft?

Baucke hat in dieser entscheidenden Partie keinen Ausfall eines Stammspielers zu beklagen. Ob es personelle Unterstützung aus der Bundesliga-Mannschaft gibt, ist noch offen. Der Coach rechnet allerdings damit, dass Lukas Wucherpfennig mit dabei sein kann. Die Voraussetzungen für einen Erfolg scheinen also günstig, auch wenn der Respekt vor der jungen Truppe der Gäste durchaus gegeben ist. Im Hinspiel lagen die Coburger gleich zu Beginn vorentscheidend zurück und haben vor allem den zwölffachen Torschützen Julius Hinz zu keinem Zeitpunkt der Partie in den Griff bekommen.

Richtungsweisend wird der Spieltag nicht nur für die HSC-Reserve, sondern auch für die Anwärter auf den Titel. Der HC Elbflorenz könnte mit einem Erfolg gegen Gelnhausen bei einer gleichzeitigen Niederlage von Verfolger Hildesheim in Leipzig bereits zwei Spieltage vor Rundenende die Meisterschaft für sich entscheiden.



Aufgebot

HSC 2000 Coburg II: Tim Titze, Patryk Foluszny, Jonas Faber; Dominik Baucke, Lukas Wucherpfennig (?), Johan Andersson, Hajck Karapetjan, Benedikt Kellner, Lars Fichtner, Maximilian Drude, Jonathan Rivera, Kenny Schramm, Andreas Wolf
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