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Diskussion

Spannender Schlagabtausch der Bundestagskandidaten in Coburg

Wer soll für Coburg in den neuen Bundestag? Mehr als 700 Besucher bekamen am Donnerstagabend zahlreiche Entscheidungshilfen für die Wahl.
Eine lebendige Diskussion erlebten die Besucher beim Regionentalk am Donnerstag im Kongresshaus. Der  Abend war zugleich live im Internet zu erleben. Jochen Berger
 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich jüngst im TV-Duell gegen die "Rente mit 70" ausgesprochen. Und was macht der Coburger CSU-Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach mit seinen inzwischen 68 Jahren? Er tritt zur nächsten Wahl noch einmal an! Natürlich musste dieser Aspekt - augenzwinkernd - eine Rolle spielen, als am Donnerstagabend die sieben Direktkandidaten im Kongresshaus aufeinandertrafen. Michelbach sieht seine politische Mission aber noch nicht als erfüllt: "Finanzminister Schäuble und ich haben uns versprochen, die Steuerreform, die Entlastung vom Soli noch ab 2019 anzugehen."
Auch die anderen Kandidaten wurden von den Moderatoren Oliver Schmidt (Tageblatt) und Thomas Apfel (Radio Eins) in die Mangel genommen. So wollten sie zum Beispiel von Doris Aschenbrenner (SPD) wissen, ob der Eindruck täuscht, dass sie seit ihrer praktisch aussichtslosen Platzierung auf der SPD-Landesliste oft einen etwas unmotivierten Eindruck im Wahlkampf macht. Sie widersprach. Entscheidend seien die Wähler: "Wenn sie zwei für die Region haben wollen - Erststimme Aschenbrenner!"
Im weiteren Verlauf des Regionentalks, bei dem es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Sparkasse Coburg - Lichtenfels mit dem Tageblatt, Radio Eins sowie iTVCoburg handelt, wurden zahlreiche regionale wie auch überregionale Themen besprochen. So ging es etwa darum, ob und wie verhindert werden kann, dass weitere Stromtrassen durchs Coburger Land gebaut werden, oder auch um die Themen innere Sicherheit und Soziale Gerechtigkeit.


Orte-Quiz

Weil der Wahlkreis Coburg/Kronach heuer erstmals auch noch die Gemeinde Geroldsgrün im Landkreis Hof umfasst, hatten sich die Moderatoren ein kleines Spiel ausgedacht: Wie gut kennen die sieben Kandidaten diesen jetzt noch größeren Wahlkreis? Sie nannten die Namen kleiner Orte, und die Kandidaten mussten spontan sagen, ob diese zum Wahlkreis gehören oder nicht. Die Kandidaten schnitten dabei erstaunlich gut ab.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag im Tageblatt sowie im Laufe des Freitags auf www.infranken.de. sb/os

zum Thema "Bundestagswahl 2017"

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