Coburg
Bau- und Umweltsenat

Signalrotes Gebäude für Creidlitz

Am Mittwoch wurde der Vorplanung für das neue Feuerwehrgerätehaus zugestimmt. Nun kann das städtische Hochbauamt detailliert planen.
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Der Bau- und Umweltsenat hat am Mittwoch die Vorplanung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Creidlitz genehmigt. Ende 2019 soll das etwa 1,7 Millionen teure Gebäude an der Grenze zum Stadtteil Ketschendorf fertig sein. Zeichnung: Stadt Coburg
Der Bau- und Umweltsenat hat am Mittwoch die Vorplanung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Creidlitz genehmigt. Ende 2019 soll das etwa 1,7 Millionen teure Gebäude an der Grenze zum Stadtteil Ketschendorf fertig sein. Zeichnung: Stadt Coburg
Das neue Feuerwehrgerätehaus in Creidlitz wird nach der ersten Kostenschätzung mit etwa 1,7 Millionen Euro zu Buche schlagen. Dazu kommt noch die Summe für den Grunderwerb. Der Bau- und Umweltsenat hat am Mittwoch der Vorplanung einhellig zugestimmt, auf dessen Grundlage das städtische Hochbauamt nun eine detaillierte Bauplanung und Kostenberechnung vornehmen wird. In Aussicht steht eine staatliche Förderung von je 186 900 Euro für die Stellplätze der drei dort stationierten Feuerwehrfahrzeuge.

Auf dem Gelände direkt an der Grenze zum Stadtteil Ketschendorf wird die 4,5 Meter hohe Fahrzeughalle entstehen. "Dann kann mit allen Fahrzeugen in die Halle gefahren werden", sagte Thorsten Huld vom Bauamt. Das geht beim bestehenden Feuerwehrgerätehaus nicht mit allen Fahrzeugen, die Garagen sind zu niedrig.


Alles nach Vorschrift

Weiter sollen im Erdgeschoss des neuen Gerätehauses die Umkleide- und Sanitärräume für die Feuerwehr-Frauen und -Männer sowie Lagerräume angesiedelt sein. Eine Schleuse trennt Fahrzeughalle und Umkleiden. Dort können die Stiefel nach dem Einsatz gewaschen werden, ein Waschplatz sowie Ablagemöglichkeiten für kontaminierte Einsatzkleidung sind weiter vorgesehen. Thorsten Huld: "Die vorgeschriebene ‚Schwarz-/Weiß-Trennung' wird hier konsequent umgesetzt." Vermieden wird so, dass über die Einsatzkleidung und die Ausrüstung Schadstoffe ins Feuerwehrhaus oder schlimmstenfalls bis nach Hause verschleppt werden.

Im Obergeschoss sind ein Büro, Technikraum und ein großer, teilbarer Schulungsraum mit Teeküche und Abstellraum sowie Toiletten angeordnet. Die Perspektivzeichnungen der Vorplanung zeigen ein signalrot gestrichenes zweistöckiges Feuerwehrhaus. Wegen der Geländeneigung steckt das Gebäude mit der Rückseite bis zu fünf Meter tief im Hang. Das erklärt auch die Stützmauer am Stellplatz neben dem neuen Feuerwehrgerätehaus. Das Flachdach wird begrünt. Die Anlage soll zum Jahresende 2019 fertig sein.
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